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Arcserve – Schlüssel zur Datensicherung

Datensicherung - war das früher einfach! Der alte Fugger in Augsburg, einer der größten Kaufleute der frühen Neuzeit, hatte einen gewaltigen Tresor, in dem Verträge und alle anderen Urkunden, die seine weltweiten Geschäfte betrafen, ebenso zentral wie auch sicher untergebracht waren. Allein der Schlüssel wog sieben Kilogramm. Und heute? Verteilte Datenhaltung, die Datenmenge, die Rücksicherbarkeit – was ist aktuell der Stand der Dinge? Oliver Deibler, Department Manager Global ICT Operations bei COMPAREX, klärt Sie auf.

Drei Fragen an Oliver Deibler, Department Manager Global ICT Operations

1. Worin liegen die Herausforderungen bei der Datensicherung in einem Unternehmen wie COMPAREX?

Oliver Deibler: Eine der großen Herausforderungen für uns ist die verteilte Datenhaltung. Wir haben Niederlassungen an rund 80 Standorten in 31 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Amerika und die Daten sind auf einzelnen Server-Systemen verteilt. Trotzdem müssen all diese Daten gesichert werden. Dazu kommt die Rücksicherbarkeit. Die gesicherten Daten müssen im Ernstfall überall schnell und vollständig wiederhergestellt werden können, ohne dass es zu langen Ausfallzeiten kommt. Die dritte Herausforderung ist natürlich die Datenmenge, die in einem großen Unternehmen jeden Tag zwangsläufig entsteht.

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2. Seit 2010 vertraut COMPAREX auf die Sicherungskomplettlösung aus dem Hause Arcserve. Damals waren vor allem die Komponenten D2D und Deduplizierung für die ganzheitliche Umstellung auschlaggebend. Sind Sie mit dieser Entscheidung auch heute noch zufrieden?

Oliver Deibler: Absolut. Die Backup-Lösung von arcserve bietet eine Backupsoftware, mit der sowohl virtuelle als auch physische Server zusammen gesichert werden können. Mit D2D erhält man dabei ein unbegrenztes inkrementelles Backup, mit dem Server innerhalb kürzester Zeit wiederhergestellt werden können – egal ob auf bestehender oder neuer Hardware oder virtuell. Der Vorteil von D2D, der uns sowohl damals als auch heute noch überzeugt, ist die blockbezogene Sicherung. Damit werden ausschließlich Änderungen, die tatsächlich an Datenbeständen vorgenommen worden sind, auf dem Zentral-NAS abgesichert. Ein Beispiel: In der Power Point Präsentation zum neuen Produkt wurden neue Folien eingefügt und andere aktualisiert, der Großteil der Präsentation ist aber unverändert. Die PPS-Datei wird nun aber nicht komplett als neues Dokument gespeichert. Es werden lediglich die Änderungen im bestehenden Dokument gesichert. Genau wie die Deduplizierung bedeutet diese blockbezogene Sicherung für uns geringeren Speicherbedarf, schnellere Backups und geringere Auslastung der Produktionsserver.

Stichwort Deduplizierung – mit diesem Feature können wir unsere enormen Datenmengen bewältigen. Daten werden nicht doppelt angelegt, sondern es wird nur ein „Verweis“ auf bereits abgelegte Daten gespeichert. Dadurch spart man rund 80% des Speicherbedarfs.

Weitere Vorteile sind die Replikation von Daten zum Beispiel aus einer Niederlassung in die Zentrale, sodass die Daten auch hier verfügbar sind oder die Möglichkeit, einzelne AD-Objekte wiederherstellen zu können, ohne den Domainkontroller neu starten zu müssen.

Wir nutzen die Replikation an allen Standorten um Sicherungen an das zentrale Datencenter zu übertragen. Der Vorteil ist, dass wir jederzeit in der Lage sind, bei einem Ausfall eines lokalen Servers einen Share zu den zentralen Daten zur Verfügung zu stellen und somit die Verfügbarkeit der Daten an dem Standort bereits während der Serverwiederherstellung gewährleisten können.

3. In vielen Unternehmen spielt Virtualisierung eine zunehmende Rolle – ist das für Sie auch ein Thema?

Oliver Deibler: Ja natürlich ist das auch für uns interessant. Momentan befinden wir uns hier noch in der Testphase. Der Vorteil liegt hier darin, dass alle virtuellen Windows-Maschinen des zentralen, agentenlosen Host-basierten VM-Backup auf einem Hypervisor gesichert werden können, ohne Software auf jeder VM installieren zu müssen. Das ist eine enorme Erleichterung und spart vor allem viel Zeit. Auf diese Weise können wir ganze virtuelle Maschinen in kürzester Zeit ohne viel Aufwand wiederherstellen.

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Artikel vom:
25.09.2014

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TAGS:
Backup, Datensicherung, Interview, Software

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