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10 Begriffe die jeder IT-Leiter kennen sollte

Diese 10 IT-Begriffe sollte jeder IT-Leiter kennen

CYOD, BYOD und COBO – Wer jetzt an das Hunde-Trio der Jacob Schwestern denkt, ist hier völlig falsch. Und nein, es ist auch kein Song von Bob Marley. Vielmehr handelt es sich um gängige Abkür-zungen aus dem Mobile Device Management (MDM), die jeder IT-Leiter kennen sollte.

Testen Sie Ihr Wissen:

1. MDM - Mobile Device Management

Hinter der Abkürzung MDM verbirgt sich die Verwaltung der mobilen Endgeräte. Sobald Endgeräte, wie Smartphones, Laptops und Tablets in das Firmennetzwerk integriert werden, müssen diesen gewissen Sicherheitsansprüchen gerecht werden. Mit einem MDM-System können die mobilen Endgeräte verwaltet und administriert werden. Auch das Verschlüsseln, Sperren oder Fernlöschen ist mithilfe einer MDM-Lösung möglich. Je nach Funktion des Nutzers kann der Zugriff auf bestimmte Anwendungen und Datenbestände über das MDM-System gesteuert werden.

Herausforderungen:

  • die Vielfältigkeit der diversen Betriebssysteme wie Android, Blackberry OS, Symbian und Windows Phone

  • die Sicherheit: die meisten Geräte sind drahtlos mit dem Firmennetzwerk verbunden

  • der Datenschutz: das eigene Endgerät enthält auch private Daten, die vor Zugriff geschützt werden müssen

2. BYOD - Bring Your Own Device

Die Abkürzung steht dafür, dass Mitarbeiter Ihre eigenen Arbeitsmaterialien mit in das Firmennetzwerk bringen. Nach Angaben des deutschen IT-Verbandes Bitkom nutzen rund 70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ihre privaten Endgeräte, wie Smartphone, Notebook und Tablet, im Büro oder um berufliche Arbeiten damit zu erledigen.

Herausforderungen:

  • die Trennung von geschäftlichen und privaten Daten

  • die Sicherheit von sensiblen Geschäftsinformationen

3. BYOA - Bring Your Own Application

Die Abkürzung ist eng mit BYOD verbunden. Mit Nutzung der privaten Endgeräte kommen auch die privaten Anwendungen in das Firmennetzwerk.  

4. CLEO - Corporate Liable Employee Owned

Eine Möglichkeit von BYOD ist auch CLEO. Hier übernimmt das Unternehmen ganz oder teilweise die Betriebskosten oder auch die Wartungskosten für die privaten mobilen Endgeräte der Mitarbeiter.

Herausforderung:

  • die Eigentumsfrage: was gehört wem?

5. CYOD - Choose Your Own Device

Die Lösung für viele der schon genannten Herausforderungen könnte CYOD sein. Hier wählen die Mitarbeiter ihre Geräte aus einer vom Unternehmen aufgestellten Liste.

Der Vorteil: Die Systeme werden vom Unternehmen angeschafft, bereitgestellt und gewartet. Der Arbeitgeber bestimmt so, welche Geräte und Betriebssysteme ins Firmennetzwerk integriert werden. Die IT-Abteilung kann diese dann entsprechend sichern und verwalten.

Der Nachteil: Der Arbeitgeber bestimmt, welche Geräte und welche Betriebssysteme genutzt werden dürfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Mitarbeiter dennoch auf ihre privaten Geräte zurückgreifen – Stichwort Schatten-IT.

6. COPE: Company Owned, Personal Enabled

Der Ansatz beim COPE-Konzept ähnelt dem von CYOD. Anders als dort, dürfen Mitarbeiter bei COPE die vom Unternehmen gestellten Geräte aber auch privat nutzen. In diesem Zusammenhang wird auch oft von PUOCE - Private Use of Company Equipment gesprochen.

Der Vorteil: Der Mitarbeiter kann ein Gerät für Beruf und privat nutzen und spart die Anschaffungskosten. Das Unternehmen bestimmt Geräteauswahl und Konfiguration und behält so leichter die Kontrolle über im Netzwerk integrierte Systeme.

Der Nachteil: Die private Nutzung muss von der geschäftlichen getrennt werden. Bei privater Nutzung erhöht sich die Gefahr von Verlust des Gerätes und damit auch der geschäftlichen Daten.

7. COBO - Company Owned, Business only

Bei Mitarbeitern, die Zugriff auf sensible Firmendaten haben, lohnt sich der Einsatz von COBO. Die Endgeräte werden vom Unternehmen angeschafft und verwaltet. Die private Nutzung ist nicht erlaubt. Das COBO-Konzept kann parallel neben BYOD oder COPE verwendet werden.

8. MAM - Mobile Application Management

Beim Management der Anwendungen dreht sich alles um die Daten und Applikationen, die auf den Endgeräten gespeichert und ausgeführt werden. Die IT-Abteilung bestimmt, welche Nutzer auf welche Daten und Anwendungen Zugriff nehmen. Im Zusammenhang mit BYOD können so private und geschäftliche Anwendungen voneinander getrennt werden. Bei Verlust des Gerätes ist so auch das Fernlöschen von Informationen und Anwendungen möglich.

9. MCM - Mobile Content Management

Wenn Inhalte einzelnen Mitarbeitern und Team auf den Endgeräten bereitgestellt werden, müssen die IT-Abteilung und die Fachbereiche eng zusammenarbeiten. Zum einen muss die Sicherheit der Unternehmensdaten gewährleistet sein, zum anderen muss der Zugriff kontrolliert oder auch eingeschränkt werden, ohne dass die Produktivität der Anwender darunter leidet. Im MCM spielen Punkte wie Usability, Team Sharing und die Möglichkeit, die Inhalte auf verschiedenen Endgeräten zu synchronisieren eine wichtige Rolle.

10. MIM - Mobile Information Management

Beim MIM dreht sich alles um die Daten und weniger um die mobilen Endgeräte. Die wichtigsten Funktionen des MIM sind die geräteübergreifende Kontrolle, der Austausch und die Synchronisation und die Speicherung der Inhalte.

Und? Haben Sie alles gewusst?

Fehlen in der Liste noch wichtige Begriffe? Sagen Sie uns welche, direkt unten in den Kommentaren!

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Artikel vom:
05.03.2015

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Abkürzungen, IT-Begriffe

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