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5 ultimative Tipps für Ihr perfektes Passwort

Nie war es wichtiger als heutzutage ein sicheres, nahezu perfektes Passwort zu besitzen. Laut Bitkom Cloud Monitor 2017 nutzen über 65 Prozent der Unternehmen die Cloud – Tendenz steigend. Das Problem hierbei ist, dass natürlich auch hochsensible Daten in die Wolke abgelegt werden, die für Hacker interessant sein könnten. Wenngleich hier natürlich auch andere Sicherungsmechanismen greifen, ist ein gutes Passwort unerlässlich. Wir haben 5 ultimative Tipps, wie Sie das perfekte Passwort erstellen. Zuvor klären wir Sie über die perfiden Methoden dieser Cyberkriminellen auf.

Ein Blogbeitrag der COMPAREX Redaktion

Die perfiden Hacker-Methoden

 

Ransomware

Ransomware – auch gern als Erpresser-Software – bezeichnet, sind Trojaner, die auf die Rechner ihrer Opfer installiert werden und Daten sperren oder verschlüsseln. Erst wenn Unternehmen einen gewissen Betrag, praktisch das Lösegeld, bezahlen, können sie wieder auf die Datensätze zugreifen. Dieser miese Trick funktioniert gut bei Firmen, die extrem abhängig von ihren Daten sind. Oft zahlen sie den Betrag in der Bitcoin-Währung auf ein internationales Konto. Für den passenden Schutz empfiehlt sich Software, die die Installation von Ransomware schon im Vorfeld vereitelt.

Sie wünschen sich einen Überblick zu verschiedenen Security-Herstellern?

Kein Problem! Hier finden Sie eine Übersicht zu den unterschiedlichen Lösungsansätzen der Security-Hersteller, mit denen wir erfolgreich zusammenarbeiten.

Zum Security-Hersteller-Überblick

 

Brute-Force-Attacke

Eine Brute-Force-Attacke ist eine oft-verbreitete Methode der Cyberkriminellen. Im Prinzip ist der Vorgang relativ einfach: Die Hacker lassen mit Hilfe von diversen Programmen sämtliche Zeichenkombinationen ausprobieren. Dieser Vorgang wird so lang wiederholt bis das Passwort geknackt ist. Deshalb kann jeder Code entschlüsselt werden.

Wörterbuch-Methode

Die Wörterbuch-Methode ist praktisch die manuelle Form einer Brute-Force-Attacke. Die Hacker probieren nicht sämtliche Zeichenkombinationen aus, sondern verwenden Listen, beispielsweise die der beliebtesten Passwörter. Die Top 3 sind tatsächlich „123456“, „123456789“ und „Qwerty“. Falls sie eines dieser Passwörter oder ein ähnlich Einfaches benutzen, sollten Sie sich schleunigst unsere fünf Tipps für das perfekte Passwort durchlesen!

5 Tipps für das perfekte Passwort

 

Tipp 1: Vielfalt ist entscheidend

Ein schwer zu knackendes Passwort sollte auf keinen Fall nur aus Buchstaben bestehen. Verwenden Sie auch Zahlen, Sonderzeichen und Großbuchstaben. Diese machen nicht nur die Wörterbuch-Methode unwirksam, sondern erschweren auch das Gelingen einer Brute-Force-Attacke. Ein toller Trick ist das Ersetzen von Buchstaben durch Zahlen und Sonderzeichen. Aus einem „i“ wird „!“, aus „o“ wird „0“ und aus „s“ wird „$“. So können Sie aus dem Begriff „Microsoft“ das deutlich schwierigere Wort „M!cr0$0ft“ machen.

Tipp 2: Auf die Länge kommt es an

Ganz einfach: Je länger ein Passwort ist, desto schwieriger ist es zu knacken. Besonders bei Brute-Force-Attacken kann die Länge des Codes entscheidend sein. Folgende Rechenformel soll das verdeutlichen:

Anzahl Kombinationen = Zeichenanzahl Passwortlänge

Wenn Sie also ein 7-stelliges Passwort verwenden, das aus Groß-, Kleinbuchstaben und Ziffern (62 Zeichen) besteht, gibt es 3.521.614.606.208 (mehr als 3,5 Billionen) Kombinationsmöglichkeiten. Verwenden Sie nur eine Stelle mehr, sind maximal 218 Billionen Durchläufe nötig, um den Code zu knacken. Hat Ihr Passwort dann noch mehr als zehn Stellen und zusätzlich Sonderzeichen würde das Entschlüsseln mehrere Jahre dauern.

Tipp 3: Passwortfindung leichtgemacht      

Mit diesem Trick erstellen Sie ein schwer zu knackendes Passwort, was nur Sie sich merken können. Denken Sie sich einfach einen Satz aus und reihen Sie die Anfangsbuchstaben aneinander. So wird aus dem Satz, „Mein Name ist Max Mustermann und ich habe am 1. Januar 1900 Geburtstag!“, folgendes Passwort:“ MNiMMuiha1J1900G!“ Es ist lang, enthält Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben uns steht in keinem Wörterbuch. Perfekt!

Wenn Sie sich nicht selbst ein Passwort überlegen möchten, kann Ihnen das World Wide Web helfen. Im Internet gibt es zahlreiche Passwortgeneratoren, die für Sie Kennwörter per Zufall erstellen. Aber Vorsicht! Diese Kombinationen lassen sich nur sehr schwer merken.

Tipp 4: Passwort ändern?

Die wohl schwierigste Frage unter den Security-Managern: Soll das Passwort regelmäßig geändert werden? Und wenn ja, in welchen Abständen? Zunächst mag es sinnvoll klingen, Passwörter regelmäßig zu ändern, um von Cyberattacken verschont zu bleiben. Experten sind da aber anderer Ansicht. Viele Nutzer ändern das neue Kennwort nur geringfügig ab. Aus „passwort1“ wird „passwort2“. Diese Muster können leicht vorhergesagt werden. Zudem tendieren Menschen dazu, einfache Passwörter zu wählen, wenn sie wissen, dass es eh bald wieder geändert werden muss.

Also ändern oder nicht? Unser Experte Rene Schoppe, IT Security Sales Specialist rät:

„Ich empfehle das Passwort quartalsweise, also alle drei Monate zu ändern. So lautet auch die allgemeine Empfehlung des BSI. Die meisten Systeme erinnern automatisch alle zwei bis drei Monate an einen Passwortwechsel und das sollte man dann auch nicht ignorieren. Wurde zum Beispiel ein genutztes Portal gehackt und Daten gestohlen, ist der auch eine sofortige Passwortänderung nötig. Wichtig ist vor allem, ein sicheres Passwort zu verwenden. Um das zu erstellen sind Passwort-Generatoren ein sinnvolles Mittel."

Tipp 5: Top Secret!

Dieser Tipp scheint für manche selbstverständlich zu sein, aber er ist vielleicht der wichtigste: Verraten Sie Ihr Passwort niemanden. Nicht mal einem Freund, Kollegen oder Ehepartner. Sie sollten auch keine Zettelchen mit Ihren Kennwörtern anlegen. Diese erleichtern zwar die Erinnerung an die Codes, kann aber fatale Folgen haben, wenn sie in die falschen Hände geraten.

Fazit

Einen 100-prozentigen Schutz gibt es nicht. Jedes Passwort lässt sich irgendwie knacken. Die Frage ist nur, wie lang das dauert. Die Verwendung von langen Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sind schon mal der erste Schritt um Ihre Daten gut zu schützen.

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Artikel vom:
08.06.2017

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TAGS:
Passwort, Security

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