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Microsoft Enterprise Agreement Einstiegsgrenze

Paukenschlag in Redmond: Microsoft erhöht Einstiegsgrenze für Enterprise Agreement (EA)

Microsoft hat eine wichtige Änderung in seinem Enterprise Agreement-Programm angekündigt. Ab dem 1. Juli 2016 wird die Einstiegsgrenze von 250 auf 500 Desktops angehoben. Was diese Änderung ganz genau bedeutet und was Sie tun können, falls Sie davon betroffen sind, dass erfahren Sie in unseren Fragen & Antworten zum aktuellen Thema.

Ein Beitrag der COMPAREX Blog-Redaktion.

Microsoft hat am 1. Februar 2016 einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung seiner 2014 verkündeten „Mobile first, Cloud first“-Strategie unternommen. Mit Anhebung der Einstiegsvoraussetzungen für das Enterprise Agreement-Programm, sollen nun Verträge für Volumenlizenzen deutlich vereinfacht werden und den so oft von Kunden und auch Partnern bemängelten Lizenzdschungel lichten. Nur noch bis zum 30. Juni 2016 können Unternehmen, die unter der neu festgelegten Anzahl von 500 Desktops rangieren, einen EA-Vertrag abschließen. Ab dem 1. Juli 2016 sind nur noch Bestellungen ab 500 Desktops möglich. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen zur aktuellen Ankündigung aus Redmond zusammengestellt.

Fragen & Antworten: Microsoft erhöht Einstiegsgrenze für Enterprise Agreement (EA)

Warum ändert Microsoft sein Enterprise Agreement-Programm?

Laut Microsoft bietet das Enterprise Agreement-Programm Unternehmen mit mehr als 500 Desktops den größten Mehrwert. Kleinere Unternehmen nutzen immer mehr hybride Lösungen oder gehen komplett in die Cloud. Damit verfehlen sie die nötigen Anforderungen eines traditionellen EA-Vertrages.

Wann tritt die Vertragsänderung in Kraft und wer ist davon betroffen?

Die Änderung wird am 1. Juli 2016 in Kraft treten und gilt nur für Neukunden aus der Industrie.

Was ist mit Bestandskunden, die die Einstiegsgrenze von 500 Desktops nicht erreichen?

Kunden, die bereits ein Enterprise Agreement besitzen, aber nicht mehr die Mindestmenge von 500 Desktops erreichen, können zum einen ihren EA-Vertrag um weitere 36 Monate verlängern oder aber ein alternatives Volumenlizenzprogramm abschließen (siehe nächste Frage).

Welche Alternativen bietet Microsoft seinen Kunden, die die Einstiegsgrenze von 500 Desktops nicht erreichen?

Für Unternehmen mit 250 bis 499 Desktops, eignet sich das Microsoft Products and Service Agreement (MPSA). Dieses Volumenlizenzprogramm existiert seit 2014 und bietet genau die Flexibilität und Transparenz, die Unternehmen in dieser Größe benötigen. Dabei ist ein einziger, zentraler Vertrag Basis für die Beschaffung von Softwarelizenzen sowie Cloud-Lösungen. Software kann flexibel zum Bedarfszeitpunkt bezogen werden und zusätzlich haben Kunden die Wahl, ob Sie diese als Lizenz für den Eigenbetrieb oder als Cloud-Lösung (beziehungsweise beides in Kombination) erwerben möchten.

Eine weitere Alternative zum Enterprise Agreement-Programm ist das Microsoft Cloud Solution Provider-Programm (CSP). Dieses Programm ist speziell für Kunden zugeschnitten, die ihre Daten komplett in die Cloud auslagern wollen.

Sind auch Regierungseinrichtungen und der öffentliche Dienst von diesen Änderungen betroffen?

Nein! Die Einstiegsgrenze mit einem Minimum von 250 Desktops wird bei Regierungseinrichtungen und dem öffentlichen Dienst weiterhin bestehen bleiben.

Sie haben weitere Fragen?

Sie haben weitere Fragen bezüglich der Änderungen der Einstiegsgrenze des Enterprise Agreement-Programms oder zur Lizenzierung von Microsoft Produkten? Kontakten Sie uns, unsere Fachansprechpartner helfen Ihnen weiter.

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Artikel vom:
02.02.2016

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TAGS:
Lizenzierung, Microsoft

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