COMPAREX AG
Future-Office: Wie innovative Technologien unsere Arbeitswelt verändern werden (Header)

Future Office: Wie innovative Technologien unsere Arbeitswelt verändern werden

Digital Workspace, Virtual Reality und Sprachsteuerung sind bereits heute keine unbekannten Szenarien und Technologien. Aber wie beeinflussen diese Neuerungen unseren Office-Alltag in der Zukunft? Welche Herausforderungen warten hinsichtlich Security und Big Data? Wir schauen uns die aktuellen Entwicklungen genauer an und wagen einen Blick in die Zukunft.

Ein Blogbeitrag der COMPAREX Redaktion

Eisenbahnen, die auf dem Meer fahren, bewegliche Häuser auf Schienen, fliegende Autos, Wettermaschinen und putzende Roboter: Das war die Vorstellung vor 100 Jahren, wie wir heute leben. Dass das nicht gänzlich geklappt hat, können wir alle bezeugen. Auch der künftige Einfluss aktueller Technik-Trends lässt sich heute schwer abschätzen. Bei Zukunftstechnologien wie Augmented- und Virtual-Reality, Sprachsteuerung oder der Iris- bzw. Fingerabdruckscan scheint er jedoch sehr hoch zu werden.

 

Digital Workspace: Digitalisierung und Vernetzung bestimmen die Arbeitsweise

Digitalisierung wird auch in den nächsten Jahren ein zentraler Begriff in unseren Büros sein. Dadurch, dass nahezu jeder Haushalt über mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Notebooks verfügt, können sämtliche Daten überall abgerufen werden. Das ist vor allem durch Cloud Computing möglich. Dabei ergeben sich natürlich auch völlig neue Wege in der Arbeitskultur.

Home-Office wird Gang und Gebe sein. Insbesondere  durch die Weiterentwicklung unternehmensinterner Vernetzung sind die Mitarbeiter dank Intranet-Systeme, Skype for Business, Office 365 Groups oder Yammer immer erreichbar. Demnach geht der Trend klar in Richtung flexible Arbeitszeit- und ortgestaltung. Die Technik ist an dieser Stelle nicht das Problem. Nur die Arbeitskultur und das Denken der Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber muss sich insoweit anpassen, dass sich die einzelnen Akteure von einem ortsgebundenen Präsenzzwang lösen.  

Augmented Reality: Virtuelle Informationen erweitern die Office-Technik

Augmented Reality (kurz AR) heißt so viel wie „erweiterte Realität“. Das bedeutet, dass virtuelle Elemente in unserer Welt sichtbar gemacht werden. Im Büro können beispielsweise zusätzliche Informationen und Grafiken auf den Bildschirmen auftauchen. Besonders innovativ sind aber Tastaturen, die nur noch digital vorhanden sind. Die Zeichen werden auf einer glatten Oberfläche projiziert, auf der dann ganz normal getippt werden kann. Samsung arbeitet bereits an einem derartigen Projekt. Zu sehen sind die Realitätserweiterungen zur Zeit aktuell nur mit einer Datenbrille oder einer anderen technischen Komponente.

Übrigens: Wenn Sie Pokemon GO gespielt haben, dann haben Sie schon erste Erfahrungen mit Augmented Reality gesammelt.

Virtual Reality: Daten in einer virtuellen Umgebung organisieren

Virtual Reality (kurz VR) ist der Augmented Reality sehr ähnlich, jedoch tauchen die Menschen hierbei komplett in virtuelle Welten ab. Forscher der Universität Bielefeld entwickeln derzeit ein Verfahren, mit dem sich Dokumente in einer virtuellen Umgebung betrachten lassen. Angelpunkt des Systems ist ein Schreibtisch, auf dem der Nutzer seine Dateien sortieren kann. Um sie sich anzusehen, greift der User nach dem gewünschten Dokument und legt es dort ab. Das soll vor allem das Durcheinander im Büro eindämmen. Voraussetzung für dieses System ist auch hier eine Datenbrille. Da die Forscher noch fleißig an diesem Projekt arbeiten, müssen auch wir uns noch gedulden, bevor wir unsere Daten in einer virtuellen Umgebung organisieren können.

Iris- und Fingerabdruckscanner: Schluss mit lästigen Passwörtern

Vielleicht kennen Sie das: Sie setzen sich an Ihren Rechner und wollen hochmotiviert mit der Arbeit beginnen. Leider müssen Sie sich erst am Computer anmelden, zusätzlich im Intranet, Postfach sowie diversen Programmen. Das ist nicht nur nervig, sondern dauert auch entsprechend lange. Hier kommt der Iris- und Fingerabdruckscanner ins Spiel. Wie in jedem Science-Fiction-Film wird in Windeseile die Iris des Auges bzw. der Fingerabdruck gescannt, damit Sie sofort nach dem Hochfahren des Rechners mit der Arbeit beginnen können. Hierbei werden das Auge bzw. der Finger digital erfasst, in numerische Werte umgewandelt und für die Wiedererkennung abgespeichert. Ein großer Pluspunkt ist auch die Sicherheit, denn jede Iris bzw. jeder Fingerabdruck ist einzigartig.

Microsofts Windows Hello ermöglicht bereits die Anmeldung per Biometrie. Die Nutzer können sich dabei sogar per Gesichtserkennung authentifizieren lassen. Zur Bildschirm-Entsperrung soll es reichen, sich einfach vor dem Rechner zu setzen. Leider unterstützen bisher nur wenige Geräte diese Technik, weshalb wir noch einige Jahre warten müssen bis sie massentauglich wird. 

Digitale Sprachsteuerung: Sprachassistenten optimieren Arbeitsprozesse

Siri, Cortana und Alexa sind Paradebeispiele, wenn es um Sprachsteuerung geht. Leider ist die Hemmschwelle der Nutzung noch sehr hoch, sodass die künstlichen Helferinnen kaum zum Einsatz kommen. Schade, denn in ein paar Jahren können sie echt nützlich werden. Nicht nur, dass man schneller spricht als tippt, Spracherkennungssoftware passt sich dem Nutzer an, lernt dazu und optimiert dadurch Ihre Arbeitsprozesse. So können die digitalen Sprachassistenten beispielsweise Abkürzungen oder Eigennamen erlernen sowie häufig verwendete Befehle anlegen. Und denken Sie mal an Servicekräfte mit künstlicher Intelligenz: Einen Kaffeeautomaten bedienen Sie nicht mehr per Hand, sondern mit der Stimme. Sie sagen einfach: „Kaffee schwarz“ und schon wird Ihre Tasse gefüllt. Sie müssen sie nur noch selbst unter den Automaten stellen.

IT Security Experts und Big Data Scientists: Der Bedarf an IT-Jobs steigt

Wenn sich die innovativen Zukunftstechnologien etablieren sollten, muss auch die IT-Sicherheit  stetig Schritt halten. Security Experts werden also weiterhin sehr gefragt sein, insbesondere mit Blick darauf, dass sich auch Cyberkriminelle den neuen Umständen anpassen und Wege finden, neue Systeme zu sabotieren. So liegt es nahe, dass der Bedarf an IT-Jobs immer mehr steigt. An der Universität des Saarlandes in Saarbrücken können sich die Studenten bereits für den Studiengang Cybersicherheit einschreiben. Hier lernen sie nicht nur Grundlagen der Informatik und Mathematik, sondern auch das Hacken. Frei nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Schutzmaßnahmen können schließlich nur entwickelt werden, wenn das System möglicher kommender Cyberangriffe verstanden wurde. Saarbrücken ist dabei noch Vorreiter auf diesem Gebiet. Andere Universitäten in Erlangen, Darmstadt und Lübeck ziehen bereits nach. 

Neben IT Security Spezialisten werden auch Big Data Scientists immer gefragter, da die Datenlast in Unternehmen fortwährend wächst. Dieses neue Berufsbild vermischt klassische Disziplinen wie Mathematik, Informatik und Domänenwissen. Schließlich müssen Data Scientists passende Daten finden, analysieren und die daraus gewonnen Erkenntnisse in ein produktives System umsetzen. Derzeit gibt es keine wirkliche Ausbildung in diesem Bereich – weder als Ausbildungsberuf noch als Studienplatz. Interessenten müssen sich per Selbststudium, beispielsweise mit Fachliteratur oder Online-Kursen, das nötige Know-how aneignen. In einigen Jahren wird das aber jedoch anders aussehen, wenn Universitäten Data Science als Vertiefungsfach anbieten.

Es bleibt also spannend in der IT-Welt. Nicht nur die Technologien werden sich stetig weiterentwickeln, sondern auch die Arbeitsweise und die Jobs an sich. Wir sind gespannt, ob und was dann tatsächlich in ein paar Jahren Realität werden wird.

Sie möchten mit Cloud Computing in die Zukunft starten?

Dreh- und Angelpunkt vieler innovativer Technologien, insbesondere von Digitalisierung und Vernetzung, ist das Cloud Computing. Sie möchten wissen, ob Ihr Unternehmen „reif für die Cloud“ ist oder ob Ihre Applikationen in der Cloud laufen? Wir unterstützen Sie gern bei Ihrem Weg in die Cloud. Informieren Sie sich hier oder kontaktieren Sie unsere Fach-Ansprechpartner.

Ihr Weg in die Cloud beginnt hier

Diesen Artikel teilen

Artikel vom:
13.07.2017

geschrieben von:

TAGS:
Cloud Computing, Digitalisierung, Future Office

Thema:

Kommentieren sie diesen Artikel...

© COMPAREX AG
Zurück nach oben