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IT-Trends 2016: Das sind die Top-Themen

Ein Beitrag von Achim Herber, General Manager COMPAREX Deutschland

Im Jahre 2016 mit Sicherheit dieses Thema: Office Drei-Sechsundsechzig.
Office366 ist das Interimsprodukt, mit dem Microsoft der Tatsache Rechnung trägt, dass Office365 für das nun anstehende Schaltjahr, 2016, um eine Stelle zu kurz benannt ist. Die Frage ist jetzt: Reicht Office365 nur bis zum 30. Dezember 2016 oder ist der 29. Februar im Leistungsumfang mitinbegriffen? Aber Spaß beiseite – nun ganz im Ernst: Die Hybrid Cloud, Enterprise Mobility und die Tiefe des Outsourcing im Bereich Procurement werden die IT-Kernthemen des Jahres 2016 bilden. Warum denke ich das?

1. Die Hybrid Cloud

Hybrid Cloud heißt, kurz gesagt: „Wir lassen die unternehmenskritischen Daten auf dem eigenen Server, den Rest können wir gerne outsourcen und so Kosten sparen.“ Das macht Sinn, war vielen Unternehmen aber bislang viel zu unsicher. Diese Zweifel jedoch hat Microsoft mit einem Schritt, den man wirklich als revolutionär bezeichnen kann, quasi über Nacht ausgeräumt. Ein Treuhänder verwaltet nun die fremden Daten, die Deutschland auf keinen Fall verlassen werden. Damit sind letzte Zweifel beseitigt und die Hybrid Cloud wird, da bin ich mir sicher, ganz enorm an Fahrt aufnehmen.

2. Enterprise Mobility

Sehen Sie sich mal ein Fußballspiel an. Trikots, Hosen und Stutzen sind gleich, es spielt eben eine Mannschaft. In der Regel aber werden Sie bei jedem Spieler andere Fußballschuhe sehen: Viele verschiedene Farben, viele verschiedene Marken. MobileJeder trägt, womit er am besten spielen kann und kein Trainer wird einem einzelnen Spieler im Ernst vorschreiben, welches der auf dem Markt erhältlichen Produkte er anziehen muss – jedenfalls keiner, der gewinnen will.

Auch die Arbeit mit den bevorzugten Apps oder Geräten ist kein Trend mehr, sondern normal. Produktiv arbeiten können ist die Devise. Enterprise Mobility-Lösungen, die dabei die Unternehmensdaten schützen, werden im Jahr 2016 ein zentraleres Thema der IT werden.  

3. Outsourcing im Bereich Procurement

Es war zu erwarten: Die Tiefe des Outsourcing im Bereich Procurement hat sich zu einer Fragestellung entwickelt, mit der immer mehr Kunden auf uns zukommen. Kein Wunder: Hier kann gespart werden, hier können viele alte Zöpfe abgeschnitten werden. Dabei gilt es aber zunächst, das vorhandene Potential der Kostenminderung ganz individuell zu identifizieren. Nicht jeden Prozess kann man Dritten überlassen. Was einem Unternehmen taugt, ist für ein anderes nicht zu empfehlen. Global Sourcing oder Open Book im Rahmen unseres SoftCare Approach sind hier aktuelle Modelle, die sich durch Skalierbarkeit auszeichnen und damit dem Procurement Outsourcing – meiner Meinung nach einer der Marktanforderungen für 2016 – einen Rahmen verleihen, der für jede Anforderung passend gemacht werden kann.

Soweit die Vorschau aus meiner Sicht. Für das Jahr 2016 wünsche ich Ihnen dreihundert­sechsund­sechzig erfolgreiche Tage!

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Artikel vom:
11.01.2016

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Software

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