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Microsoft Products and Services Agreement: Ein Vertrag für alle Fälle

Microsoft Products and Services Agreement:
Ein Vertrag für alle Fälle

Der Software-Riese Microsoft hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2016 seine Einstiegsgrenze für Enterprise Agreement-Verträge auf 500 Desktops anzuheben. Wir nehmen dies zum Grund, um Ihnen das Microsoft Products and Service Agreement (MPSA) als Alternative für Unternehmen mit 250 bis 499 Desktops genauer vorzustellen.

Ein Beitrag der COMPAREX Blog-Redaktion.

Wie bereits berichtet, können Unternehmen, die unter der neu festgelegten Anzahl von 500 Desktops rangieren, nur noch bis zum 30. Juni 2016, einen Enterprise Agreement-Vertrag abschließen. Microsoft bietet seinen Kunden mit dem Microsoft Products and Services Agreement bereits jetzt eine Alternative, die wir Ihnen gern etwas näher vorstellen möchten. Das MPSA-Lizenzprogramm existiert seit 2014 und vereinheitlicht den Lizenzkauf für Online-Angebote und lokal eingesetzte Software. Damit bündelt es verschiedene Beschaffungsstrategien in einem Volumenlizenzprogramm und ersetzt eine Vielzahl von Einzelverträgen.

Die Vorteile des MPSA

Zusammen mit Partnern und Kunden wurde das Microsoft Products and Service Agreement entwickelt und ist ideal für die Lizenzierung von hybriden oder komplett integrierten Cloud-Lösungen. Der Vertrag hat eine unbefristete Laufzeit und ermöglicht es dem Nutzer, seine Software dann zu kaufen, wenn er sie auch wirklich benötigt. Es besteht kein Zwang, bestimmte Produkte auswählen zu müssen. Das MPSA ermöglicht es hingegen, nur die Produkte zu lizenzieren, welche auch wirklich im Unternehmen benötigt werden. Das schließt natürlich auch einen Mix von on-premise oder Cloud-Produkten nicht aus.

Des Weiteren bietet das MPSA die Möglichkeit, dass alle verbundenen Unternehmen, wie zum Beispiel Tochter- oder Schwestergesellschaften, unter dem gleichen Vertrag einkaufen zu können. Die Beschaffung erfolgt über Einkaufskonten, so genannte Purchasing Accounts, die unter dem MPSA zu registrieren sind. Die Einkaufskonten können flexibel an die Unternehmensstruktur angepasst werden, somit können auch Teilbereiche des Unternehmens, wie Abteilungen oder Projektgruppen registriert werden. Ziel ist es, die Softwarebeschaffung dadurch zu vereinfachen und eine bessere Transparenz über die erworbenen Lizenzen zu erhalten. Kontrolle bietet der bei Vertragsabschluss festgelegte Vertragsverwalter (Agreement Administrator). Er definiert und bestimmt, welche weiteren Einkaufskonten registriert, abgelehnt bzw. gekündigt werden.

Mit dem MPSA wurde gleichzeitig ein neues Verwaltungsportal eingeführt: Das Microsoft Volume Licensing Center (MVLC). Hier können Nutzer u.a. Produktschlüssel erhalten und Software downloaden sowie Online Services eigenständig bestellen und einsetzen. Ein Reporting-Tool sorgt für einen unternehmensweiten Überblick über alle im Unternehmen erworbenen Lizenzen. Außerdem können hier Software Assurance Services schnell verwaltet und benutzt werden.

Welche Vorteile bietet das MPSA Unternehmen gegenüber dem EA?

  1. Der MPSA-Vertrag lässt sich flexibel den Unternehmensanforderungen anpassen, das heißt, Sie können die Anzahl der Desktops kurzfristig erhöhen oder verringern. So, wie Sie es gerade brauchen. Diese Option ist mit einem Enterprise Agreement nicht möglich, hier müssen bei Vertragsbeginn sofort für alle benötigten Desktops Lizenzen erworben werden. Besonders für Start-Ups oder schnell wachsende Unternehmen kann dies von Bedeutung sein. Ein Beispiel: Benötigen Sie Anfang des Jahres nur 250 Desktops, wissen aber, dass Sie im Juni 300 nutzen werden, müssen diese innerhalb eines EA-Vertrags von Anfang an gezahlt werden. Mit dem MPSA sind Sie flexibel und müssen vorerst nur für 250 Desktops zahlen. Ab Juni können Sie diese später um 50 aufstocken. Geld gespart!

  2. Mit einem MPSA verpflichten Sie sich nur für ein Jahr. Im Gegensatz zu einem Enterprise Agreement, dass über drei Jahre läuft. Außerdem müssen Sie keine Minimalanforderungen erfüllen, um den Vertrag abzuschließen. Entscheiden Sie sich Ihren Jahresvertrag in einen Zwei- oder Dreijahresvertrag umzuwandeln, wird der Preis an Ihrer ersten Jahresrate gekoppelt. So sind Sie vor steigenden Kosten geschützt und können Ihr Budget sicher planen.

  3. Einfacher Zugriff auf Ihren Speicher in Microsoft Azure. Mit einem MPSA-Vertrag zahlen Sie nur so viel Cloud-Speicher, wie Sie auch wirklich benötigen. Sie können dabei so viel oder so wenig Speicher nutzen, wie es Ihr Unternehmen benötigt und gehen keine Verpflichtungen ein. Zahlen tun Sie immer am Ende eines jeden Quartals.

Sie haben weitere Fragen?

Sie haben weitere Fragen bezüglich des Microsoft Products and Services Agreement oder zur Lizenzierung von Microsoft Produkten? Kontakten Sie uns, unsere Fachansprechpartner helfen Ihnen weiter.

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Artikel vom:
05.02.2016

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TAGS:
Lizenzierung, Microsoft, Volumenlizenzierung

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