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Alles über den End of Support für Windows Server 2003. Ein Experte klärt auf.

Juli 2015 endet der Support für den Windows Server 2003. Danach gibt es für die über zehn Jahre alte Server-Generation keine Updates, Security-Patches oder Hotfixes mehr. IT-Consultant Reinhold Ferk erklärt im Interview, was das Support-Ende genau bedeutet und zeigt mögliche Nachfolgeszenarien auf.

Ein Beitrag von Reinhold Ferk.

COMPAREX Experteninterview zur Ablösung des bewährten Serverbetriebssystems

COMPAREX Blog Redaktion: Warum sollte man sich als IT-Verantwortlicher jetzt mit dem Thema „End of Support“ für den Windows Server 2003 beschäftigen?

Reinhold Ferk: Es ist besser, sich bereits frühzeitig mit möglichen Nachfolgeszenarien zu beschäftigen und sich für eine bestmögliche neue Lösung zu entscheiden. Mit einer nahtlosen Ablösung des Windows Servers 2003 vermeiden Sie Sicherheitsrisiken, die durch den fehlenden Support möglich sind. Migrationen können zwar schnell gehen, sie erfordern aber oftmals doch eine längere Planungs- und Testphase.

Redaktion: Wie sieht die Roadmap für die Ablösung aus?

Reinhold Ferk: Der Hersteller Microsoft hat für seine Produkte eine Roadmap, in der das Supportende verzeichnet ist. Für den Microsoft Windows Server 2003 sieht die Zeitschiene zur Ablösung folgendermaßen aus:

Windows Server 2003 Support Ende Zeitstrahl

Reinhold Ferk: Das Ende des Supports erfolgt nicht ohne Grund. Zum einen entsprechen ältere Versionen meist nicht mehr den heutigen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Hardware, Daten etc. Zum anderen gibt es ganz neue Geschäftsszenarien, die den Einsatz aktuellster Technologien erfordern.

Redaktion: Was genau erwartet IT-Verantwortliche, wenn Microsoft den Support einstellt?

Reinhold Ferk: Nach mehr als 10 Jahren endet am 14. Juli 2015 der Lebenszyklus dieses Produktes. Ab diesem Tag gibt es keinen Extended Support mehr für Microsoft Windows Server 2003, d.h. Microsoft liefert keine Updates, Hotfixe oder Security-Patches mehr. Dies betrifft alle Editionen von Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2 und den Microsoft Small Business Server (SBS) 2003.

Redaktion: Welche Nachfolgeszenarien gibt es?

Reinhold Ferk: Zunächst sollten IT-Verantwortliche ihre Ist-Situation analysieren und überlegen, wie sie ihre technischen Anforderungen neu abbilden können. Geeignete Nachfolgeprodukte von Microsoft können beispielsweise der Windows Server 2012 R2 oder die Microsoft-Innovationen Office 365 und Azure sein. Es kommt also ganz auf die individuelle Ist-Situation und die Ziele, die man verfolgt an.

Redaktion: Welche weiteren Informationen und Hilfestellungen gibt es zum Thema „End of Support“?

Reinhold Ferk: Der Hersteller Microsoft informiert selbstverständlich über das End of Support für den Windows Server 2003. IT-Dienstleister bieten ebenfalls Unterstützung. Beispielsweise mit Workshops, mit denen IT-Verantwortliche eine herstellerunabhängige Planungsunterlage für ein Migrationsprojekt erhalten. Die Migration kann dann schnell und nahtlos durchgezogen werden. Vielen IT-Verantwortlichen fehlt einfach die Zeit, um sich grundlegend mit dem Thema zu beschäftigen, da ist das Geld für einen solchen Workshop gut investiert.

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Artikel vom:
02.12.2014

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Software, Windows Server

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