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Das Notfall-Rechenzentrum in der Cloud einfach erklärt

Der Ausfall des Rechenzentrums, beispielsweise durch einen Brand oder Stromausfall, ist der Worst Case für alle Unternehmen: Wichtige Daten sind verloren, Produktivsysteme wie Server und ERP fallen aus, Kundenanfragen können nicht mehr bedient werden. Eine kostenintensive Katastrophe! Um ausreichend abgesichert zu sein, schlagen viele IT-Experten ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud vor. Aber was heißt das genau? Welche Vorteile hat eine Cloud und was benötigen Sie dafür? Wir bringen das Thema Cloud-Notfall-Rechenzentrum auf den Punkt.

Ein Blogbeitrag der COMPAREX Redaktion

Welche Vorteile hat ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud?

Einige Unternehmen setzen beim Thema Datensicherung noch immer allein auf lokale Backup-Systeme (On-Site). Wenn aber beispielsweise die Firmenräume brennen oder eine Überschwemmung die Systeme lahmlegt, nützt das Notfall-Rechenzentrum vor Ort genauso wenig wie ein Zweitschlüssel, den man in der gleichen Tasche trägt wie den Hauptschlüssel. Geht die Tasche verloren, sind alle Schlüssel unwiederbringlich verloren. Besser, man hinterlegt den Notfall-Schlüssel an einem externen vertrauenswürdigen Ort.

Genauso sollten Sie es auch mit Ihren Daten und IT-Systemen halten. Sichern Sie diese an einem Ort abseits Ihrer Unternehmensräume. Die Cloud bietet Ihnen dafür ein hoch-verfügbares Off-Site-Backup, das Sie, dank seiner individuellen Einsatz- und Anpassungsmöglichkeiten, deutlich günstiger bekommen als ein stationäres Rechenzentrum.

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Die Cloud ermöglicht das Recovery ganzer und einzelner Systeme

Als Desaster Recovery Lösung funktioniert ein Cloud-Dienst sowohl bei einem Komplettausfall des Rechenzentrums als auch bei Ad-hoc-Ausfällen einzelner Systeme. Je nachdem, was ausgefallen ist, kann man einzelne Komponenten, aber auch die komplette Infrastruktur inklusive Daten und Produktivsystemen automatisch und ad hoc direkt in der Cloud hochfahren. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Geschäft bei kleinen aber auch großen Notfällen weiter läuft.

Die Cloud passt sich Ihren individuellen Ansprüchen an

Abhängig vom Status Quo, Budget oder von firmeneigenen Sicherheitsanforderungen müssen nicht immer alle Daten und Systeme über ein Notfall-Rechenzentrum abgedeckt werden, um den Betrieb eines Unternehmens aufrecht zu erhalten. In einem Notfall-Rechenzentrum in der Cloud haben Sie die Möglichkeit, entsprechend Ihres Disaster Recovery Plans, Ressourcen individuell hinzuzufügen oder zu entfernen. Sie können zum Beispiel eine hybride Variante wählen, indem Sie aktuelle Backups im Unternehmen und Langzeit-Backups in der Cloud speichern. Kurzum: Ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud ist skalierbar und individuell an Ihre Unternehmensbedürfnisse anpassbar.

Die Cloud ist preiswerter als ein stationäres Notfall-Rechenzentrum

Gibt es mal keinen Notfall, werden die Rechenkapazitäten also nicht gebraucht, fallen in der Cloud lediglich Kosten für den Backup-Speicher an. Aufgrund dieser Skaleneffekte und der hocheffizienten Arbeitsweise ist ein Rechenzentrum in der Cloud kosteneffizienter als ein stationäres Notfall-Rechenzentrum, dass sie selbst betreiben oder mieten. In der Cloud zahlen Sie nur für das, was wirklich gebraucht wird.

Für welche Daten ist ein Cloud-Dienst empfehlenswert?

Ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud kann als Backup prinzipiell für sämtliche Daten und Systeme genutzt werden, z.B.

  • Langzeitdaten
  • Weniger sensible Daten
  • Bei Lastspitzen (z.B. bei verstärkten Zugriffen auf Ihre Webseite)
  • Für Produktivsysteme wie Server, ERP, CRM-System, Mail-System

Welche Daten und Systeme Sie konkret extern in einer Cloud zur Notfall-Absicherung speichern, obliegt ganz Ihnen. Diese individuelle Nutzung ist eben einer der entscheidenden Vorteile des Notfall-Rechenzentrums in der Cloud.

Was brauchen Sie für Ihr Notfall-Rechenzentrum in der Cloud?

 

1. Disaster Recovery Plan

Zuallererst brauchen Sie einen Plan, welche Daten und Systeme überhaupt wann und wie über ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud abgedeckt werden müssen. Folgende Fragen helfen: Wie lange kommen Sie ohne Ihre IT-Systeme aus? Welche Daten und Systeme sind notfall-relevant? Für welche Szenarien?

2. Architektur für Ihr Notfall-Rechenzentrum

Bevor Sie sich ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud einrichten, entwerfen Sie außerdem zunächst eine Art Notfall-Rechenzentrums-Architektur. Je nachdem, wie Ihr Desaster Recovery Plan aussieht, muss eine technische Lösung gefunden und angepasst werden. Dafür fragen Sie sich am besten: Welche Daten und Systeme gehören in die Cloud, welche nicht? Welche Rechenleistung und wie viel Speicher ist dafür erforderlich?

3. Antworten auf Fragen der Wirtschaftlichkeit

Ganz klar: Für ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud müssen Sie sich zudem fragen, was für Sie wirtschaftlich ist. Hier gilt es zu eruieren, welchen Aufwand Sie betreiben müssen, um eine Lösung zu erhalten, bei der die Ausfallsicherheit in einem angemessenen Verhältnis zum potenziellen wirtschaftlichen Schaden steht: Was kosten beispielsweise die monatlichen Lizenzen? Wie aufwändig ist die Pflege des Notfall-Rechenzentrums in der Cloud?

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Artikel vom:
27.04.2017

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TAGS:
Azure Adapt, Cloud, Notfall-Rechenzentrum

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