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So sichern Sie Ihr Rechenzentrum vor Naturkatastrophen

Naturkatastrophen sind keine Seltenheit mehr. Massive Gewitter, Überschwemmungen und schwere Stürme haben sich seit den 70er Jahren in Deutschland verdreifacht. Bedroht sind nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen sind betroffen. Sie müssen mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen, wenn das Rechenzentrum ausfällt und damit die ganze IT-Infrastruktur lahmgelegt ist. Beugen Sie vor! Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, Ihr Rechenzentrum vor Naturkatastrophen schützen.

Ein Blogbeitrag der COMPAREX Redaktion

 

Sie sind auf der Suche nach einem passenden Notfall-Rechenzentrum in der Cloud?

Gern erarbeiten wir mit Ihnen zusammen eine Entscheidungsvorlage.

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Welche Gefahren drohen, wenn das Rechenzentrum durch eine Naturkatastrophe ausfällt?

Eine erschreckende Zahl: Jedes zweite Unternehmen mit einem Rechenzentrum in Deutschland, aber auch Großbritannien und der Türkei ist nicht ausreichend auf eine Naturkatastrophe vorbereitet. Dabei nehmen schwere Stürme, Gewitter, Erdbeben und insbesondere Hochwasser-Fälle immer mehr zu. Eine Studie von Zenium Technology Partners konstatiert, dass lediglich 40 Prozent der deutschen Rechenzentren vor Hochwasser-Katastrophen geschützt sind und damit ganze 60 Prozent keine ausreichenden Notfall-Pläne haben.

Im Ernstfall, beispielsweise einer Überschwemmung und damit dem Ausfall des Rechenzentrums, heißt das konkret:

  • Verlust unternehmenswichtiger Daten (z.B. Patente, Kundendaten)
  • Ausfall business-tragender Produktivsysteme (z.B. Server, Mail-System, ERP, CRM)
  • Ausfall der Funktionalitäten Ihrer Webseite (z.B. Bestellmöglichkeiten durch Kunden)
  • Arbeitsunfähigkeit des ganzen Unternehmens
  • Massive Umsatzeinbußen

Welche Möglichkeiten gibt es, das Rechenzentrum vor Naturkatastrophen zu schützen?

Ganz klar: Damit bei einem Notfall nicht alle Daten verloren sind, sind regelmäßige Backups Gang und Gäbe. Allerdings nützen redundante Daten nichts, solange man keine Applikationen und Systeme hat, um darauf zuzugreifen. Das heißt, neben einem Daten-Backup muss es für den Katastrophenfall auch ein Backup bzw. ein Ersatz-Rechensystem für die Produktivsysteme geben. Experten sprechen hier von Backup Recovery und Disaster Recovery. In einer Notfall-Situation kann man mithilfe der replizierten Daten die wichtigsten Anwendungen schnell auf dem Ersatzsystem aktivieren.

Viele Unternehmen setzen auf eine Backup-RZ-Lösung auf dem eigenen Campus. Im Falle einer Naturkatastrophe hilft eine derartige On-Site-Lösung jedoch wenig, ist sie doch gleichermaßen von den Schäden betroffen wie das eigentliche Rechenzentrum. Folglich empfiehlt es sich, das Notfall-Rechenzentrum an einem anderen Ort zu realisieren.

Für dieses Off-Site-Backup gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Sie bauen sich das Notfall-Rechenzentrum selbst an einem zweiten Ort auf.
  2. Sie mieten sich über einen spezialisierten Anbieter in ein externes Rechenzentrum ein.
  3. Sie starten ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud.

Die ersten beiden Varianten können sehr teuer werden. Backup und Disaster Recovery Lösungen in der Cloud sind nicht nur preiswerter, sondern auch deutlich individualisierbarer.

Das Notfall-Rechenzentrum in der Cloud: Die Vorteile im Überblick

Grafik: Vorteile Notfall-Rechenzentrum in der Cloud

Was zeichnet ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud aus?

Backup Recovery und Disaster Recovery in Einem:

Eine Cloud steht sowohl als hochverfügbares Off-Site-Backup, aber auch als Disaster Recovery Lösung zur Verfügung. Das heißt, sie ermöglicht sowohl die Sicherung Ihrer Produktivsysteme als auch das Backup von relevanten Daten. Im Notfall können Systeme und Daten direkt in der Cloud hochfahren.

Disaster Recovery bei Komplettausfall und Ad-hoc-Ausfällen:

Egal ob eine Überschwemmung, ein Sturm oder eine andere Naturkatastrophe für einen Komplettausfall der IT-Infrastruktur gesorgt hat oder nur einzelne Komponenten kurzzeitig weggebrochen sind, die Cloud-Lösung springt ein und verhindert kostenintensive Ausfallzeiten.

Individuell anpassbar:

Pauschalisierte Notfall-Pläne müssen nicht sein. Ein Notfall-Rechenzentrum in der Cloud bietet die Möglichkeit, entsprechend von beispielsweise Budget und Sicherheitsanforderungen, Ressourcen einzustellen bzw. zu entfernen und so die Leistungsfähigkeit individuell anzupassen. Diese Skalierbarkeit ist ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen externen Lösungen.

Kostengünstig, da nur wirklich genutzte Ressourcen bezahlt werden:

In der Cloud zahlen Sie nur das, was Sie auch wirklich gebraucht haben. Bleibt der Notfall aus und werden damit Rechenkapazitäten nicht benötigt, fallen nur minimale Kosten für das Daten-Backup an. Damit ist eine Backup und Disaster Recovery Lösung in der Cloud kosteneffizienter als ein lokales Notfall-Rechenzentrum.

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Artikel vom:
04.07.2017

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TAGS:
Azure Adapt, Microsoft, Rechenzentrum

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