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Wissensarbeiter produktiver machen: Der ewige Kampf gegen die digitale Ablenkung

Wissensarbeiter produktiver machen: Der ewige Kampf gegen die digitale Ablenkung

Industrielle Arbeitsplätze werden sich zukünftig verringern. An ihre Stelle treten immer mehr die sogenannten "Wissensarbeiter", die nicht für ihre (teils schwere) körperliche Arbeit entlohnt werden, sondern mit ihrem Fachwissen und ihren Ideen punkten. Dadurch werden Wissensarbeiter selbst zum Produktionsfaktor. Aber was macht einen Wissensarbeiter aus?

Ein Blogbeitrag von Thino Ullmann, Senior Technical Presales Executive

Was ist ein Wissensarbeiter?

Hierzu gibt es die unterschiedlichsten Definitionen, weshalb ich nur zwei aufzeigen möchte:

"Als Wissensarbeiter definieren wir im Rahmen dieser Studie hochqualifizierte Fachkräfte, die mit ihrem Wissen zur Wertschöpfung der Unternehmen beitragen." (Quelle: HAYS - Recruiting experts worldwide)

“An employee whose major contribution depends on employing his knowledge rather than his muscle power and coordination, frequently contrasted with production workers who employ muscle power and coordination to operate machines.” (Quelle: Peter F. Drucker: Management: Tasks, Responsibilities, Practices. Butterworth-Heinemann, Oxford, 1991)

Anteile der Arbeitskräfte-Typen weltweit
Quelle: Matthias Horx, Zukunftsinstitut

Wissensarbeiter stellen ganz andere Anforderungen an ihre Arbeitsplätze. Klassische Ansätze greifen hier nur kurz: Beispielsweise muss das Spezialwissen jedes Einzelnen vernetzt werden, wodurch eine "Weisheit vieler" in einem Unternehmen erreicht wird. Ziel dieser Vernetzung ist es, Wissensarbeiter bestmöglich zu unterstützen, zu motivieren und dauerhaft ans Unternehmen zu binden.

Das Zitat von Alfred Bertschinger (2008, CEO der schweizerischen Produktivitätsinstituts AG) bringt es genau auf den Punkt: „Mein wichtigstes Kapital hat Füße. Jeden Abend verlässt es das Unternehmen. Ich kann nur hoffen, dass es am nächsten Morgen wiederkommt.“

Wie kann man Wissensarbeiter produktiver machen?

Eine unternehmensweite Vernetzung kann aber auch zur Folge haben, dass Wissensarbeiter ständig zwischen den unterschiedlichsten Informationsströmen hin und her jonglieren. Laut Angaben der Information Overload Research Group USA verwenden Wissensarbeiter in den USA 25 Prozent ihrer Arbeitszeit hierauf.

Die Lösung für diese Herausforderung sollte nicht auf den Schultern des Einzelnen lasten, sondern durch den zentralen Einsatz von digitalen Werkzeugen im Unternehmen gelöst werden. Hierbei ist es wichtig, die betroffenen Mitarbeiter in den Lösungsprozess mit einzubeziehen. Schließlich ist ihr Wissen der Rohstoff der Zukunft für das Unternehmen.

Der Arbeitsplatz der Zukunft

Eine der wesentlichen Fragen, die sich Unternehmen in Hinblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft stellen sollten, ist, ob hierbei genügend persönliche Assistenzsysteme berücksichtigt wurden. Diese softwarebasierenden Lösungen können zwar nicht die vielen unterschiedlichen Informationsströme abschaffen, sie aber analysieren und auswerten. Anhand dieser Auswertung kann der einzelne User entscheiden, was wann seine Aufmerksamkeit benötigt oder auch nicht.

Anteil der Wissensarbeit an der Wertschöpfung

Hierzu gibt es bereits die unterschiedlichsten Lösungsansätze der Softwarehersteller. Wer zum Beispiel Office 365 in seinem Unternehmen einsetzt, hat vielleicht die eine oder andere Lösung von Microsoft bereits mitlizenziert, ohne diese im Fokus zu haben. In diesem Zusammenhang bietet Microsoft einen ganzheitlichen Ansatz, hybrid oder als reine Cloud-Lösung. Dreh- und Angelpunkt bildet hierbei Office 365 mit seinen unterschiedlichen Lösungen, wie zum Beispiel Delve/ - analytics, Clutter, Groups und Teams, aber auch SharePoint.

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Artikel vom:
01.02.2017

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Arbeitsplatz der Zukunft

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