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Citrix Mobility-Lösung

Mobility-Lösungen im Öffentlichen Dienst und Gesundheitswesen richtig implementieren

Nicht nur Industrieunternehmen stehen vor der Herausforderung, den ständig wachsenden Bedarf an mobilen Endgeräten zu managen. Auch in der Öffentlichen Verwaltung und im Gesundheitswesen steigen die Anforderungen, mobile Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und diese sicher zur verwalten. Worauf sollte man bei der Implementierung achten und was empfiehlt der Experte?

Ein Beitrag von Martin Teslinski, Solution Advisor Enterprise Mobility

Was versteht man eigentlich unter Mobility?

Für die einen ist „Mobility“ das reine Verwalten von Mobilen Endgeräten und diese vor Diebstahl und Missbrauch zu schützen. Für die anderen ist es das Publizieren eines Windows Desktops auf dem Tablet. Beide Aussagen sind richtig, aber nur ein kleiner Bestandteil eines ausgeklügelten Mobility-Konzepts. Kurz gesagt – der Mobility-Begriff, wie wir ihn in diesem Blogbeitrag verwenden, umfasst Mobile Device Management (MDM) und Mobile Application Management (MAM).

Natürlich ist das Arbeiten in einem virtuellen Desktop auf einem Tablet möglich, wenn auch nicht ideal. An die Grenzen stößt man spätestens, wenn der sichere Zugriff auf Outlook über ein Smartphone erfolgen soll.

Systemumstellungen erfolgen nur zögerlich

Bei Behörden und im Gesundheitswesen steht der Punkt SICHERHEIT noch mehr im Vordergrund als in der Industrie. Nur einer der Gründe, warum Änderungen im Betriebsalltag nur langsam umgesetzt werden können. So erfolgen Systemumstellungen meistens erst, wenn sich der Druck von Dritten erhöht, z. B. durch die Abkündigung des Betriebssystemsupports oder einer Anwendung.

Viele Fachverfahren und Spezialanwendungen laufen noch auf 8 oder 16Bit Technologie. Sollte dies nicht mehr unterstützt werden und somit an Sicherheit verlieren, wird meistens eine Lösung gesucht, die zum jetzigen Zeitpunkt das Problem behebt. Oft stehen Administratoren in 2 Jahren daher schon wieder vor dem gleichen Problem, welches sie gerade erst gelöst haben.

Zu einem zusätzlichen Druckmittel werden die eigenen Mitarbeiter - zum Beispiel der neue Bürgermeister oder Chefarzt, der gerne sein neu erworbenes iPhone oder iPad nutzen möchte. Gerade in kleinen ländlichen Regionen ist der öffentliche Dienst als Arbeitgeber nicht mehr so interessant wie früher. Argumente wie Arbeitsplatzsicherheit sind heutzutage kein vorrangiger Grund mehr sich für den öffentlichen Dienst zu entscheiden. Auch junge Ärzte, die gerade von der Uni kommen, suchen sich Arbeitgeber mit einen gewissen „Coolness“ Faktor. Oft nutzen diese Mitarbeiter Macs und wollen diese auch im Klinikalltag nutzen.

Spezielle Bedürfnisse im Healthcare-Sektor

In Krankenhäusern kommen spezielle Anforderungen hinzu: Seit einigen Jahren hat der Patient das Recht darauf, Einsicht in seine Patientenakte zu nehmen. Viele Krankenhäuser ermöglichen den Zugriff über das Kopieren der oft hundert Seiten fassenden Patientenakte. Im schlimmsten Fall werden die Kosten hierfür dem Patienten auferlegt. Des Weiteren sind Krankenhäuser Profitcenter geworden und es gilt möglichst viele Patienten für sich zu gewinnen.

Warum also nicht rechtliche Anforderungen mit Komfort für den Patienten verbinden? Geht nicht? Mit der richtigen Mobile Strategie ist dies heute schon an vielen Stellen möglich. So können beispielsweise Tablets vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt werden – natürlich abgesichert durch die passende Mobile Device Management-Lösung (MDM). Der Zugriff auf die elektronische Patientenakte erfolgt anschließend über eine krankenhauseigende App aus dem „Krankenhaus Store“ – sicher verwaltet und zur Verfügung gestellt durch Mobile Application Management (MAM).

Citrix Mobility

Nach Akteneinsicht kann das Tablet vom Patienten für andere Dinge wie Video Streaming und Bildtelefonie mit der Familie genutzt werden. Sicherlich klingt dies alles noch sehr visionär, aber die Ansätze sind vorhanden und sollten bei strategischen IT Planungen berücksichtigt werden.

Damit sind wir beim eigentlichen Punkt: Der Strategie.

Wie kann eine mögliche Mobility-Strategie für Öffentlicher Dienst und Gesundheitswesen aussehen? Der Hersteller Citrix bietet mit seinem Produkt XenMobile eine Antwort darauf, um all die oben genannten Anforderungen abzudecken.

Viele Behörden und Krankenhäuser nutzen bereits die Produkte XenApp bzw. XenDesktop. XenMobile lässt sich hier problemlos integrieren. Die nötige Infrastruktur wie Exchange, AD, Citrix Storefront und NetScaler sind meistens bereits vorhanden. Um MDM und MAM zu ermöglichen, reicht ein weiterer Server, der alle Management Funktionalitäten bereitstellt.

Citrix Mobility XenMobile

Somit wird es möglich, unternehmenseigene Geräte zu verwalten und Mitarbeitergeräte zuzulassen. Ganz gleich ob Ihre Mitarbeiter von zu Hause, unterwegs oder im Büro arbeiten. Sie können Anwendungen standort- und geräteabhängig freigeben und den Zugriff auf diese auch wieder entziehen. Somit spielt es zukünftig für Sie keine Rolle mehr, mit welchen Gerät ein Mitarbeiter arbeiten möchte: Sie verwalten nur das, was Ihnen wichtig ist: Die Anwendung! (und optional das Gerät).

Lassen Sie sich also nicht unter Druck setzen! Machen Sie Mobility zu einem Teil Ihrer zukünftigen IT-Strategie.

Wie Sie am besten vorgehen? Lassen Sie sich von unseren COMPAREX Experten beraten:

In unserem Webinar „Mobility – Es kann so einfach sein“ am 16. Juni 2015 erfahren Sie, wie Implementierungsszenarien und Strategien im Mobility Umfeld aussehen können. Hier geht’s zur Anmeldung.

Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit, Ihre bestehenden Lizenzen kostengünstig gegen die Citrix Workspace Suite zu tauschen. Hier erhalten Sie alle Komponenten (XenDesktop / XenApp Platinum & XenMobile) in einem Paket, die die Verwaltung von Mobilen Endgeräten in Ihrem Unternehmen erleichtern.

Sie möchten sich persönlich über Ihre Möglichkeiten mit Citrix XenMobile informieren? Dann besuchen Sie COMPAREX an unserem Stand bei der Citrix Mobility am 25. Juni in München.

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Artikel vom:
18.05.2015

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Citrix, Software

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