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Software Asset Management: Die 5 größten Irrtümer in Unternehmen

In der Geschichte gab es schon viele Irrtümer: Die Erde sei eine Scheibe, es gebe Drachen. Auch die IT im Allgemeinen und Software Asset Management (SAM) im Speziellen machen da keine Ausnahme. Obwohl kaum ein Unternehmen ohne Software Asset Management auskommt, schöpfen viele Manager das volle Potenzial ihrer SAM-Investitionen nicht einmal annähernd aus. Der Grund sind eine Reihe von Fehlannahmen, die sich, allen Erkenntnissen zum Trotz, immer noch hartnäckig halten. Wir haben Ihnen die größten SAM Irrtümer zusammengestellt.

Ein Blogbeitrag von Rik Schaap, Software Asset Management Consultant

SAM Irrtum Nr. 1: „Der Einkauf regelt das schon.“

Wenn der Einkauf auch für die Beschaffung von Software verantwortlich ist, wird vielerorts fälschlicherweise angenommen, dass dieser sich auch im weiteren Verlauf des Produktlebenszyklus um den ordnungsgemäßen Software-Einsatz kümmert. Tatsächlich aber hat der Einkauf in den seltensten Fällen den Überblick zu Nutzerrechten, Nutzerdaten oder der Installationsbasis von Software. Woher auch? Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen auf der Suche nach einem Lizenzmanager mit entsprechendem Know-how sind, um mit den richtigen Steuerungsmechanismen ihre Ausgaben für Software möglichst niedrig zu halten.

SAM Irrtum Nr. 2: „Wir brauchen keine Software-Bestandsaufnahme bei Fusionen und Übernahmen.“

Falsch, gerade dann! Fusionen und Übernahmen sind der Hauptmotivator für Audits durch Software-Hersteller wie Microsoft oder Adobe, weil die alten Lizenzbestimmungen des neuen Unternehmens schnell übersehen werden können. Software-Hersteller wissen das und gehen davon aus, dass alte Lizenzverträge nicht für die neue Unternehmensstruktur angepasst werden. Und das ist oft tatsächlich traurige Realität. In einem Audit-Fall kann das den betroffenen Unternehmen aber teuer zu stehen kommen.

SAM Irrtum Nr. 3: „Wir brauchen kein dediziertes SAM-Tool.“

SAM ist für viele Unternehmen nur eine kostspielige Einmal-Anwendung – nämlich dann, wenn z.B. ein Audit droht. Tatsächlich aber hilft Ihnen eine durchdachte SAM-Strategie dabei, langfristig den ROI Ihrer Software zu steigern. Das gelingt aber nur, wenn Sie sich einen Experten ins Haus holen, der weiß, wo Ihre Einsparpotenziale liegen. Mit den richtigen Hilfsmitteln, etwa einer Anwendung zum Managen Ihres Software Portfolios, können Sie z.B. nicht benötigte Software aufspüren und die teuren Verträge einfach kündigen.

SAM Irrtum Nr. 4: „SAM machen wir nur, wenn ein Audit angekündigt wird.“

Zum Glück schwindet die Fehlannahme, dass SAM nur im Falle eines Audits durch einen Software-Hersteller vonnöten ist, in Unternehmen allmählich. Getreu dem Motto: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer? Wenn sich nämlich herumspricht, dass Ihrem Unternehmen ein Audit droht, kommen immer mehr Hersteller auf die Idee, dass es bei Ihnen etwas zu holen gibt. Dann lässt der nächste Audit nicht lange auf sich warten und Sie müssen von neuem mit der mühsamen Prozedur beginnen, Ihren Lizenzbestand aufzuräumen. Wenn Sie sich aber stattdessen kontinuierlich um Ihre Software-Lizenzen kümmern, können Sie jeglichen Audits entspannt entgegensehen.

SAM Irrtum Nr. 5: „Wir verstehen unsere Lizenz-Nutzungsrechte zu 100 Prozent.“

Sind Sie sich wirklich sicher, dass jeder in Ihrem Unternehmen, der mit der Beschaffung, dem Management, der Nutzung von Software-Lizenzen zu tun hat, also eigentlich alle, sich mit den Vertragsbestimmungen von Software-Lizenzen auskennt? Also wir kennen keine derartige Firma. Dafür kennen wir aber Unternehmen, die feste Rollen und Prozesse für Software Asset Management etabliert haben, und so vor unnötigen Kosten geschützt sind.

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Hier erfahren Sie, was Sie tun sollten, um mit SAM Ihre Kosten für Softwarelizenzen so niedrig wie möglich zu halten.

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Artikel vom:
19.04.2017

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