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Löst das Outsourcing der IT alle Probleme? Unternehmensstrategie Cloud

Der Traum vom ausschließlich strategisch ausgerichteten Job scheint zum Greifen nah: Mit einer einzigen Unterschrift soll ein Großteil der Unternehmens-IT die Aufgabe von jemandem anderen werden. Doch löst Outsourcing tatsächlich Ihre Software Asset Management (SAM) Probleme? Wäre es nicht besser, die Kontrolle zu wahren und Ihre eigene Unternehmensstrategie in der Cloud zu entwickeln? Unsere Expertin Ulrike van Koll gibt Antworten.

Ein Blogbeitrag von Ulrike van Koll, Principal Consultant SAM Services

Cloud, Blech oder eigenes Rechenzentrum – ist doch alles digital, oder?

Jeder, der in den letzten Monaten eine Vertragsverhandlung oder einen Audit mit Softwareherstellern hatte, kann dessen Cloudstrategie auswendig. Dennoch gibt es einige herstellerbezogene Unterschiede, welche es wert sind, genauer betrachtet zu werden. Denn: Nicht Outsourcing ist der Schlüssel, sondern die eigene Unternehmensstrategie und deren Umsetzung in der Cloud!

Die Cloud ist der Bereitsteller von IT-Infrastrukturen durch einen Hersteller über das Internet, SaaS (Software-as-a-Service) hingegen nimmt nur einen Teilbereich der Cloud ein. Hier werden Software, Infrastruktur und Dienstleistung über einen externen Anbieter betrieben und dem Kunden zur Verfügung gestellt.

Mittel- und langfristig möchten die Hersteller natürlich, dass jeder seine eigene Cloud betreibt, um eine konstante Einnahmequelle anzapfen zu können. Hierfür wird dem Kunden ein einfacheres Management versprochen. Ein Beispiel sind angepasste Lizenzmodelle, die extra für die eigenen Lösungen erstellt werden. Doch passt dieser Lösungsansatz überhaupt zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen?

Nun, wenn Sie völlige Mobilität der Arbeitsplätze wollen und eine Loslösung von dedizierten Umgebungen, dann ja, das ist denkbar! Eine erhebliche Reduzierung laufender Kosten bei maximaler Ausnutzung des Möglichen ist allerdings nur bedingt machbar.

Wenn dies für Sie nicht ansprechend ist, können Sie hingegen auch auf einen der vielen Herstellerpartner zurückgreifen. Deren Preise sind häufig konkurrenzfähig und mit Angeboten versehen, die mehr Sicherheit versprechen. Somit können auch unternehmensinterne Kritiker besänftigt werden.

Ein böses Erwachen folgt häufig meist erst durch einen Audit oder den Wunsch nach interner Revision. Wenn vertraglich keine Datenübermittlung vereinbart wurde oder sich herausstellt, dass die Infrastruktur des Dienstleisters nicht nachweislich dediziert ist, stehen sowohl Sie als auch der Dienstleister vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Und so gerne Sie als Kunde die Verantwortung abgeben würden, die Haftung für das Endergebnis verbleibt am Ende des Tages meistens auf der eigenen Seite. Also was hätten Sie gewonnen? Nichts.

Bedeutet das, Ihnen bleibt nur die eigene Infrastruktur? Natürlich nicht.

Der Weg in die Cloud funktioniert nur mit Unternehmensstrategie!

Anpassungsfähig soll die IT-Infrastruktur der Zukunft sein. Dafür gilt: Die interne „Das haben wir doch schon immer so gemacht“-Front muss aufgebrochen und mit der Planung für ein umfassendes Auslagerungsprojekt der IT begonnen werden. Admins sollen zu Servicemanagern werden, Produktverantwortliche als Schnittstelle zwischen Enduser und Dienstleister fungieren. Dieses Umdenken und die neue Ausrichtung sind mit der entsprechenden Planung auf dem Papier auch sinnvoll.

Wichtig ist es allerdings für Sie, hier zu beachten, dass neue Prozesse auch neue Probleme schaffen können. Die Adaption der Abläufe, die Kritikalität einzelner Lösungen und letzten Endes auch die Zusammenarbeit aller Dienste ist aus technischer Sicht extrem relevant. In diesem Bereich haben wir eine breite Expertise, um Ihre Unternehmensstrategie in der Cloud gezielt zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns. Gemeinsam bringen wir Ihre digitale Transformation voran! 

Zwischen Dienstleister und Kunde ist es natürlich auch wichtig, bestimme Aufgaben und Absicherungen vertraglich zu regeln. Vergessen Sie daher nicht, dass zwischen Konzept und Umsetzung ein wichtiger Schritt stehen sollte, bei dem Rechte und Pflichten beider Seiten klar definiert sind.

Wann soll Ihr Dienstleister Daten liefern? Welche Erwartung an ein Software Asset Management 2.0 darf man in der Cloud stellen? Können diese Erwartungen überhaupt erfüllt werden? Für Antworten auf diese Fragen benötigen Sie einen erfahrenen Partner, der auch in der digitalen Welt an Ihrer Seite ist. Dafür stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

 

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Artikel vom:
06.02.2018

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TAGS:
Cloud Computing, Outsourcing, SAM, Software Asset Management

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