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Alles andere als eine nebulöse Wolke: Die Adobe Creative Cloud in der Praxis

Die Adobe Creative Cloud für Teams hat seit Ihrer Einführung Ende 2012 für jede Menge Wirbel gesorgt. Seitdem habe ich viele Fragen zum neuen Abomodell bekommen. Darüber, dass die Software den Anwendern flexibel zugewiesen werden kann und eine Installation – trotz des eventuell missverständlichen Namens „Creative Cloud“ – weiterhin lokal erfolgt, haben meine Kollegen aus Vertrieb und Marketing bereits häufig informiert. Welche Vorteile sich aber in der Praxis ergeben können, möchte ich gern am Beispiel der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vorstellen.

Ein Beitrag von Nadine Marschner, Business Development Executive Adobe

Bis zur Markteinführung der Creative Cloud für Teams hatten die Dresdner Verkehrsbetriebe die Creative Suite in der Version 5 im Einsatz. Aufgabe der eigenen Abteilungen für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit war und ist es, Kunden für eines der größten Straßenbahnnetze Deutschlands zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Mit Adobe Photoshop, InDesign, Illustrator & Co. gestalten die Mitarbeiter Werbeflyer, Citylight-Plakate, den Webauftritt und Material zur Nutzung im naheliegenden Werbemedium – der Straßenbahn.

Straßenbahn der DVB gestaltet mit Adobe Creative Cloud

Die Kostenplanung gestaltete sich mitunter schwierig, weil Adobe neue Versionen immer recht knapp vor dem tatsächlichen Erscheinungsdatum ankündigte. Die ständige Aktualität der Software ist jedoch für die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern entscheidend – besonders dann, wenn diese mit einer anderen, neueren Version arbeiten. Auch wenn bspw. InDesign bis Creative Suite 4 abwärtskompatibel speicherbar ist, besteht trotzdem die Gefahr, dass etwa Zeilenumbrüche oder Silbentrennungen verloren gehen. Damit ist immer wieder eine Kontrolle der gespeicherten Version nötig – ein erheblicher Zeit- und damit Mehraufwand.

Die Creative Cloud als Abomodell

Die Veröffentlichung der Creative Cloud als Abomodell kam da unserem Kunden gerade recht. Das Abomodell ermöglicht den Mitarbeitern der DVB einen kompletten Zugriff auf alle Desktop-Applikationen, die Adobe für den Kreativbereich anbietet – wenn ein Mitarbeiter eine neue Lizenz brauchen sollte, kann diese sofort vom Administrator freigeschalten und genutzt werden. Adobe gibt 30 Tage Zeit, diese Lizenz zu testen oder den Bestellprozess in Ruhe und ohne Zeitdruck abzuschließen. Über die web-basierte Admin-Konsole können Benutzern Lizenzen auch flexibel neu zugeordnet werden.

Aber zurück zu dem eigentlichen Problem der Kompatibilität und Kostenplanung. Die Arbeit mit der Creative Cloud bedeutet für die Anwender, dass sie immer mit der aktuellsten Version arbeiten. Neue Releases von Adobe müssen nicht über den Kauf neuer Lizenzen hinzugefügt werden, sondern lassen sich einfach über den Admin bei Bedarf bereitstellen – ganz ohne Mehrkosten. Für unseren Kunden, die DVB, ist damit endgültig Schluss mit Kompatibilitätsproblemen zu Nachfolge-Versionen und dank des Abonnement-Modells sind Kostenaufwände nun auch langfristig planbar.

Die frühe Umstellung auf die Adobe Creative Cloud für Teams haben wir nicht bereut. Allen Nutzern können wir so die komplette Produktpalette gleichermaßen zur Verfügung stellen und unser Unternehmen mit Kreativtechnologien immer auf neuestem Stand professionell nach außen repräsentieren.

Henry Sachse, DV-Koordinator Dresdner Verkehrsbetriebe

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Artikel vom:
04.09.2014

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Adobe, Software

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