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Adobe Photoshop Lightroom CC mit Lightroom Mobile

Adobe Photoshop Lightroom CC mit Lightroom Mobile

14:00 Uhr, Telefonkonferenz mit der PR-Agentur, meine Location-Fotos aus Leipzig vom Vormittag sollen besprochen werden. Die Agentur sitzt allerdings 200 Kilometer entfernt in Berlin und möchte heute die besten Fotos in ihr Layout einbinden. Ich habe vormittags die Bilder vorbereitet und auf der Festplatte archiviert. Sie stehen den Kollegen in Kürze in der „Lightroom Mobile Cloud“ per Link zur Verfügung. Gleich geht es los.

Ein Beitrag von Christian Kortüm.

Lightroom Bilder für die Redaktion freigegeben
Für die Redaktion freigegeben

Mein Fotolabor, Beamer und Archiv

Lightroom ist ein mächtiges Multifunktionstool, wenn es um die Bearbeitung, Archivierung und den Austausch von Bilddaten aus meiner Kamera geht.

Die Software kann beim Import die Fotos in ein Digitales Negativ (DNG) konvertieren, ein offenes Dateiformat. Alle Entwicklungseinstellungen am Bild werden „nicht-destruktiv“ angewendet. Das heißt: Das digitale Negativ wird nicht verändert. Jede Einstellung wird wie ein Filter Schicht für Schicht über das Foto gelegt und diese Informationen in der Datei gespeichert.

Als Fotograf ist es für mich ein enormer Vorteil, dass das elektronische Negativ unverändert bleibt. So kann ich jederzeit das Originalbild neu entwickeln oder verändern, ohne dass die Kopie einer Kopie bearbeitet werden muss. Da der Quellcode des DNG´s offen liegt, verwenden auch andere Programme das Dateiformat. So können alle Nutzer problemlos damit arbeiten.

Flexibel arbeiten, Katalog und Daten getrennt

Über „Import“ kann ich die Rohdaten – auch RAW-Daten genannt – sichten und verschlagworten. Im Importfenster kann ich die Funktion „Daten als DNG importieren“ anklicken und mein Ziellaufwerk auswählen, wofür ich eine externe Festplatte nutze. Sie ist mein zentraler Speicher, auf dem alle Bilder samt Daten liegen.

Speicherort für Fotos und Lightroom-Katalog
Speicherort für Fotos und Lightroom-Katalog

Auf der internen Festplatte meines Laptops liegt indes der Katalog, den Lightroom schreibt. So kann ich unterwegs weiter arbeiten, wenn ich für die Fotos die „Smart-Vorschau“ aktiviert habe. Mit ihr wird ein größeres Vorschaubild im Katalog erzeugt, damit ich weiterarbeiten kann, ohne die schwere externe Festplatte mitschleppen zu müssen. Wieder zu Hause werden alle Änderungen des Fotos, die ich zwischenzeitlich am Laptop gemacht habe, automatisch zu den Daten auf meiner externen Festplatte hinzugerechnet.

Smart-Vorschau aktivieren
Smart-Vorschau aktivieren

Mobil werden

In der Bibliothek von Lightroom – links am Bildschirm sind die Sammlungen zu sehen – erstelle ich einen neuen Ordner und ziehe meine Auswahl der Fotos dort hinein. Der Clou: Ich kann meinen Ordner einfach freigeben. Jeder, der den dazugehörigen Link von Adobe erhält, sieht die Bilder in der Cloud.

Mittlerweile sind die Fotos fertig ausgewählt und bearbeitet für die Konferenz. Sie liegen den Kollegen in Berlin vor. Die Bibliothek bleibt davon unberührt – nur virtuelle Kopien meiner Fotos werden verschoben. In der Menüleiste wird „Lightroom mobile“ gestartet. Jetzt kann ich einen Haken vor meinen Ordner setzen. Eine kleine Animation zeigt das Hochladen an. Wenn die Übertragung abgeschlossen ist, erscheinen die Fotos auf dem Tablett oder Handy, dort ist die Lightroom App installiert. Jede Veränderung, sei es am Laptop oder auf dem Tablett wird umgehend aktualisiert.
Jede Änderung wird sofort synchronisiert
Jede Änderung wird sofort synchronisiert

Mit Lightroom von unterwegs die Fotos korrigieren

Inzwischen bin ich wieder unterwegs, telefoniere mit der Bildredaktion der Werbeagentur. „Ja sehr gut“, sagen die Kollegen. „Nur die Farbtemperatur ist zu niedrig. Wir wollen einen etwas kühleren Touch.“

Nun reicht bereits mein Tablett und ich korrigiere in der Lightroom-App die Bilder leicht – dann ist der Auftrag fertig. Automatisch werden die Bilder mit der Cloud synchronisiert und die Agentur kann sich das Bild als Arbeitskopie downloaden.

Fazit: Lightroom in der Creative Cloud für Teams (CCT) ermöglicht mir eine schnellere Abstimmung und ich kann für Kunden die Bilder in Echtzeit von jedem Standort aus bearbeiten.

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Artikel vom:
05.04.2016

geschrieben von:

TAGS:
Adobe Creative Cloud, Adobe Lightroom, Bildbearbeitung

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Kommentare

  • Claudia kommentierte vor 8 Monaten
    Dass ich sofort Korrekturen mit der Lightroom-App auf meinem Tablett erledigen kann, wusste ich bisher noch nicht. Das war sehr hilfreich. Vielen Dank.
  • Christian kommentierte vor 8 Monaten
    Hallo Claudia, noch ein kleines Update. Lieder lassen sich keine Videos mit Lightroom mobile synchronisieren. Du kannst das Material in die Adobe Creativ Cloud verschieben und zusammen mit den darin gespeicherten Fotos freigeben. Viel Erfolg!

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