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Mit Citrix CloudBridge Netzwerke verbinden und beschleunigen

Die Firma Citrix hat neben dem Produkt Citrix NetScaler ein weiteres, echtes Netzwerkgerät im Portfolio, die Citrix CloudBridge. Entgegen der Bezeichnung werden mit der CloudBridge keine Desktops oder Server in die Cloud verschoben, sondern Rechenzentren und Außenstellen performant angebunden.

Ein Beitrag von Thomas Rupp, Leiter Fachteam Citrix.

Die Citrix CloudBridge optimiert hier herstellerunabhängig als bidirektionales Gerät auf beiden Seiten den Datenstrom, welcher z.B. über eine MAN- oder WAN-Leitung fließt. Sie können damit also auch Ihre VMware-, Microsoft- oder Novell-Infrastrukturen beschleunigen. Eine Optimierung dieser Strecke ist deshalb so sinnvoll, da in diesen Bereichen gegenüber dem internen LAN die Verbindungsgeschwindigkeit stark verringert und die Laufzeit erhöht ist.

Citrix CloudBridge Optimierung der Datenströme

Das Problem: Datenmengen bremsen Dateiaustausch – der Anwender ist frustriert

Ein normales, mittelständisches Unternehmen hat in einem einfachen Beispiel zwei Standorte, welche intern via Gigabit vernetzt sind. Über einen Internet Service Provider sind die Standorte verbunden, im Optimalfall mit einer 20+ MBIT SDSL Leitung, im Regelfall jedoch mit Bandbreiten unter 10 Mbit. Relativ einfach kann man sich bei der Kopplung von zwei Gigabit Netzwerken über eine 10 Mbit WAN Strecke ausrechnen, dass hier ein Flaschenhals entsteht, der die Unternehmenskommunikation ausbremsen kann.

Dies betrifft dann den Dateiaustausch über Netzwerklaufwerke, eMail, Videokonferenzsysteme und interne Messenger wie z.B. Lync und auch Terminalserver- (XenApp) und virtuelle Desktop-Sitzungen (XenDesktop).

Schnell staut sich bei den Endanwendern Frust auf, da Dateien nur langsam geladen werden, der Internetbrowser nicht zeitnah reagiert oder das Arbeiten innerhalb einer Terminalserversitzung nur mit Verzögerung möglich ist.

Die Lösung: Die Citrix CloudBridge bündelt und priorisiert die Datenströme

Die Citrix CloudBridge funktioniert hier beispielhaft wie ein Proxyserver für die Beschleunigung von Internetseiten. Datenpakete werden auf den internen Festplatten zwischengespeichert, so dass oft angefragte Inhalte nicht mehrfach über die Leitung übertragen werden.

Weiter werden die Datenströme gebündelt und ggf. priorisiert. So kann auch das Feature Quality of Service genutzt werden, um dem Video Konferenzsystem für die Geschäftsführung eine höhere Priorität einzuräumen als den Webanfragen eines Mitarbeiters, welcher gerade im Internet surft oder Dateien herunterlädt.

Monitoring bringt zusätzliche Möglichkeiten zur Optimierung

Entscheidend ist zudem die Erkenntnis, welche Datenpakete eine WAN Strecke auslasten. Die Citrix CloudBridge verfügt über umfangreiche Monitore sowie Schnittstellen und kann Management Reports erzeugen, die aufzeigen, wie und womit eine Leitung ausgelastet wird. So hat man die Chance, aktiv in den Datenverkehr einzugreifen und bestellt nicht einfach nur beim Provider neue Leitungskapazitäten für teures Geld - ohne zu wissen, warum die Leitung nicht mehr ausreicht.

Citrix CloudBridge Dashboards

Auch zeigt Ihnen eine Citrix CloudBridge in den Dashboards immer den aktuellen Optimierungsstatus der Leitung(en) auf. Optimierungsraten von 20 - 40% sind hier nach einem längeren Betrieb der typische Durchschnitt. Der Wirkungsgrad der Lösung wird Ihnen so auf der 1. Seite direkt offengelegt und kann für die Geschäftsführung monetär umgerechnet werden.

Abschließend noch einmal zusammengefasst: Das Produkt Citrix CloudBridge wird als physikalisches oder virtuelles Gerät in den Datenstrom implementiert und verbindet sich so virtuell mit dem Gerät auf der anderen Seite der zu optimierenden Leitung. Diese wird dann für die Sie transparent dargestellt und optimiert. Auch die Konstellation von einer physikalischen Maschine im Rechenzentrum und mehreren Geräten an verschiedenen Außenstellen ist möglich.

  • Das Produkt Citrix CloudBridge ist, wie viele andere Produkte von Citrix, herstellerunabhängig.
  • Die Lizenzierung erfolgt nach „zu optimierender Bandbreite“ in Megabit respektive Gigabit.
  • Physikalische Geräte mit einem zusätzlich integriertem Microsoft Windows Server sind auch im Produktportfolio vorhanden. Dies ist meist bei kleinen Außenstandorten nützlich, wo trotz Zentralisierung der Systeme in ein Rechenzentrum ein kleiner Druck- oder Dateiserver vorhanden bleiben soll.
  • Die Citrix CloudBridge optimiert herstellerunabhängig alle gängigen Protokolle, so um Beispiel:
    • HTTP / HTTPS (Webzugriffe)
    • SSL (Sichere Kommunikation)
    • CIFS (Dateiübertragung)
    • ICA / HDX Traffic (Citrix XenApp / XenDesktop)
    • MAPI / SMTP / SOAP
    • RPC via HTTPS (Wichtig für Exchange 2013 Kunden)
  • Die Citrix CloudBridge ist vollständig IPv6 kompatibel
  • CISCO WCCP Clustering mehrerer Systeme wird voll unterstützt

Citrix CloudBridge

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Artikel vom:
18.12.2014

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TAGS:
Citrix, Cloud Computing, Rechenzentrum, WAN

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