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Enterprise Mobility BYOD Filesharing BINGO

Enterprise Mobility, Bring-Your-Own-Device, Filesharing… BINGO!

Mobility Events mutieren immer mehr zum Festival der Standardfloskeln. Inhaltsleere Phrase hier, luftleeres Schlagwort dort. Zu viel ist zu viel. COMPAREX Experte Eric Boulanger räumt endlich auf mit dem Thema und nimmt sich die Buzz-Worte gehörig zur Brust.

Ein Beitrag von Eric Boulanger, International Alliance Manager für Attachmate Group & Oracle.

Wer lächelt denn nicht zustimmend bei dem Titel und denkt sich, dass die Softwarehersteller mit diesen Schlagworten mal wieder eine neue Sau durchs Dorf treiben? Dazu kommen hunderte von Einladungen auf sogenannte Mobility Events. Da möchte man am liebsten zum IT-Vegetarier werden. Auch wir von COMPAREX bekennen uns schuldig, diese Schlagworte mehr als einmal genutzt zu haben und werden sogar zum Wiederholungstäter, denn auch in Zukunft wird der Markt nach solchen Schlagworten gieren.

Den Kern oder den tatsächlichen Anwendungszweck der unter dem Begriff „Enterprise Mobility“ (BINGO!) angesiedelten Produkte zu finden, erschließt sich für den geneigten IT Fachmann meist erst nach einer Testinstallation und ausgiebigem Gespräch mit den ersten Usern.

Wir haben beispielsweise festgestellt, dass die meisten Kunden, die das Filesharing-Produkt Novell Filr nutzen, aktuell keinen Bedarf an Enterprise Mobility (BINGO!) haben und dieses Enterprise-Filesync-and-Share-Produkt (BINGO!) z.B. als Ersatz für den administrativ aufwändigen FTP Server nutzen bzw. die Marketingabteilung auf diese Lösung aufmerksam machen, damit der Exchange Server endlich von den hunderten von 50MB+ Mails am Tag entlastet wird.

Heißt das im Umkehrschluss, dass die Softwarehersteller hier grundlegend etwas falsch machen mit der Positionierung ihrer Software? Ich glaube nicht. Eine Lösung für Tablets, Smartphones und Windows/Mac zu haben, die einem Kunden einen echten Mehrwert bietet, dabei aber nicht die Daten in die Cloud packt und trotzdem die Verfügbarkeit der Daten für die mobilen Mitarbeiter (genannt „Road Warriors“) gewährleistet, ist dringend nötig. Eine gewisse Art von Notwehr gegenüber Dropbox und Co.

Was unterscheidet eigentlich eine OnPremise-Lösung wie das Produkt Novell Filr von den 243 anderen Lösungen auf dem Markt?

Sicher zuerst einmal das Wörtchen „OnPremise“, denn es wird keine Cloud-Anbindung, kein Login über die Seite des Herstellers etc. benötigt. 

Dann kann ich natürlich auch noch alles machen, was ich mir von einer solchen Lösung erwarte:

  • Integration in mein Active Directory (oder eDirectory)
  • Zugriff auf meine Fileserver-Daten
  • Offline Sync von Dateien und Ordnern 
  • Sharing von Ordnern und Dateien mit Authentifizierung der externen User
  • Sharing via Link per Mail etc. ohne Notwendigkeit der Authentifizierung
  • u.v.m.

Was unterscheidet Filr denn dazu noch von Filesharing Diensten (BINGO!) aus der Cloud oder dem Kollaborations-Tool eines anderen großen Softwareherstellers?

Cloud-Filesharing-Dienste (BINGO!), allen voran Dropbox, haben aufgezeigt, wie User-Akzeptanz funktioniert: Eine einfache Lösung, dazu eine gut gemachte Bedienerführung – und schon schwärmen alle Nutzer. Auf der anderen Seite liegen diese Daten dann in der Cloud, was für viele zumindest bei Unternehmensdaten nicht wünschenswert ist. Viel wichtiger ist aber der Usability-Ansatz (BINGO!). Wichtige Daten liegen auf dem Fileserver des Unternehmens. Will ich diese mitnehmen, muss ich sie in einen Cloud-Dienst kopieren. Dadurch habe ich diese Daten mehrfach. Warum mehrfach und nicht doppelt? Weil das mehr als nur eine Person macht und diese Personen wird die Rumkopiererei irgendwann so nerven, dass die Daten nur noch in der Cloud sind und durch Freigabe an andere im Unternehmen immer aktuell gehalten werden. Herzlich Willkommen in der Schatten-IT!

Und die Kollaborations-Software aus Redmond? Also die, die oft mit so viel Elan und Dienstleistung eingeführt wurde und kein User nutzt, weil sie zu kompliziert ist?

Fazit - Warum sich der Einsatz von Novell Filr lohnt

Die Koexistenz von Filesharing-Diensten à la Filr und einem Kollaborationstool ist durchaus profitabel: Nutzen Sie Filesharing-Dienste wie Novell Filr als Bindeglied sinnvoll, um Ihre User an die Vorteile von Datei-Sharing heranzuführen und die Vorteile der Kollaboration kennenzulernen.

Vereinfachen Sie sich so den Weg durch den Enterprise-Mobility-Dschungel und Sie verschwenden keinen Gedanken mehr daran, IT-Vegetarier zu werden. BINGO!

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Artikel vom:
28.11.2014

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TAGS:
BYOD, Enterprise Mobility, Filesharing, Software

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