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Fehlender Speicherplatz: Der eigenen Datenlast auf der Spur

Fehlender Speicherplatz: Der eigenen Datenlast auf der Spur

Die enorme Flut an Daten ist bereits heute ein großes Problem für Unternehmen und wird in Zukunft noch stärker ansteigen. Die Erweiterung eines Storage mag heutzutage technisch relativ simpel und schnell umgesetzt sein, doch damit steigen auch kontinuierlich die Kosten für neue Speicherlösungen. Ob dies wirklich sein muss, erfahren Sie hier.

Ein Beitrag von Tino Wielkowski.

Wer kann heute schon mit Gewissheit sagen, auf welchem Server, Storage oder Volume genau die eigenen Daten gespeichert sind? Wer hat alles Zugriff auf diese Daten? Wie alt sind sie und von wem werden sie wie oft genutzt? Welchen Wert haben die eigenen Daten eigentlich?

Analysten rechnen mit einem weltweiten Datenvolumen von 40-44 Zettabyte bis zum Jahr 2020. Es ist schwer, sich eine Zahl mit 21 Nullen vor Augen zu führen. Einfach umgerechnet sind:

  • 44 Zettabyte = 44 000 000 000 000 000 000 000 Byte
  • 44 Zettabyte = 44 000 000 000 000 000 000 Kilobyte
  • 44 Zettabyte = 44 000 000 000 000 000 Megabyte
  • 44 Zettabyte = 44 000 000 000 000 Gigabyte
  • 44 Zettabyte = 44 000 000 000 Petabyte

Selbst im Gigabyte- und Petabytebereich sind das noch immer enorme Zahlen und wir alle tragen gewollt oder ungewollt zu diesem Wachstum bei. Denn nichts lässt sich einfacher produzieren als Daten. Hier ein Dokument, da eine Tabelle, dort ein Foto, eine Audiodatei, eine Videodatei, eine technische Zeichnung und die x-te Version einer Präsentation. Nicht zu vergessen all die Mails mit denen Daten verteilt und zusätzlich gespeichert werden. Speicherplatz kostet doch nichts, oder?

Wachsende Datenlast wird schnell zur Kostenfalle

Der Mensch ist Jäger und vor allem Sammler. Sind die Daten erst mal gespeichert, werden sie nur selten gelöscht. Es spielt keine Rolle, ob ein Foto unscharf ist, eine Präsentation veraltet oder Datenblätter überholt. „Man könnte es ja noch mal brauchen.“ Was im privaten mit dem Zukauf einer neuen, größeren Festplatte einfach und günstig getan ist, kostet Unternehmen richtig viel Geld.

Denn: Ja, Speicherplatz kostet Geld!

Die Erweiterung eines Storage mag heutzutage technisch relativ simpel und schnell umgesetzt sein, doch freut das in der Regel nur einen – den Storage-Hersteller. Abgesehen von den Kosten für die Technik, werden in den Kalkulationen oft die steigenden Betriebskosten für Administration, Strom, Kühlung und physischen Speicherplatz im Rack bzw. Serverraum nicht berücksichtigt.
Das grundliegende Problem, die eigenen, unstrukturierten Daten in den Griff zu bekommen, wird damit jedoch nicht gelöst!

Wachsende Datenmengen werden schnell zur Last
Abb. 1: Wachsende Datenmengen werden schnell zur Last

Information Insight: Den Wert der eigenen Daten ermitteln

Die Lösung kann so einfach sein. Der Hersteller VERITAS hat sich nach dem Split von Symantec zwei Kernthemen verschrieben. Zukünftig wird man sich den Themen „Information Availability und „Information Insight widmen. Während man sich bei „Information Availability“ auf die Verfügbarkeit von Daten konzentriert, geht es bei „Information Insight“ darum, den Wert der Daten zu ermitteln und Handlungsempfehlungen zu geben, wie mit diesen unstrukturierten Daten umgegangen werden sollte.

Was kann mir denn eine Software schon empfehlen?

An Hand der aus den Metadaten gewonnen Informationen, erhält der User/Admin einen Überblick über die anfangs erwähnten Punkte. Zum Beispiel:

Wer hat die Datei erstellt?

Wie alt ist die Datei?

Wer hat darauf Zugriff?

Wer hat welche Berechtigung?

Von wem wird sie genutzt?

Wie wird sie genutzt?

Wie ist das Wachstum?

Wo befindet sich die Datei?

 

Anwendungsbeispiele Information Insight

  1. Mit den ermittelten Informationen ist der User/Admin in der Lage, Entscheidungen zu treffen oder Policies einzurichten, die beispielsweise teuren Storage entlasten. Das geschieht, indem alte Dateien die sich nicht mehr im Zugriff befinden, regelbasiert auf günstigen, langsamen Storage auslagert werden. Die Daten können aber auch im Zusammenspiel mit der Archivierungslösung Enterprise Vault in ein dafür vorgesehenes Archiv verschoben werden. In beiden Fällen wird teurer und leistungsfähiger Storage entlastet und muss erst in größeren Zyklen neu beschafft werden.
  2. Hat ein User die Abteilung oder das Aufgabengebiet gewechselt, sollten auch seine Berechtigung auf alte Ordner und Dateien überprüft werden. Sind die Berechtigungen noch korrekt? Benötigt der User in seiner neuen Position noch die Zugriffe auf alte Ordner und Dateien? Ist der User in mehreren Gruppen vertreten und hat dennoch Zugriff auf Daten die er jetzt nicht mehr haben sollte? Über einfache Reports und Analysen erhält der Admin auch auf diese Fragen eine Antwort und kann entsprechend handeln. Alle Informationen zu den Usern und Berechtigungen werden direkt aus dem Active Directory bezogen.
  3. Was passiert mit den Daten eines Users, der das Unternehmen verlassen hat? Werden diese Daten noch genutzt? Was soll damit passieren? In der Regel werden diese Daten auch weiterhin gespeichert, ob für das Unternehmen relevant oder nicht. Dabei kann es vorkommen, dass der ehemalige Mitarbeiter im Nachgang sogar eine nachvollziehbare Löschung seiner Daten fordert. Ist ein Unternehmen dazu nicht in der Lage, kann es richtig teuer werden, denn meist wird ein Anwalt eingeschaltet, der im Sinne seines Mandanten die erforderlichen Nachweise einfordert. Wie also den Umgang mit Daten und deren Löschung nachweisen? Auch hierfür liegt der Schlüssel im VERITAS Portfolio.

Sagen Sie explosivem Datenwachstum den Kampf anIhr wertvoller Speicherplatz neigt sich schon wieder dem Ende? Der nächste Zukauf eines X-Terabyte großen Storage steht an? Sie wollen sich nicht hilflos Ihrem Hardwarehersteller ausliefern? Dann lassen Sie uns gemeinsam einen Blick in das VERITAS Produktportfolio werfen und das eigentliche Problem der unstrukturierten Daten an der Wurzel packen.

Mit den Produkten Enterprise Vault, Data Insight, eDiscovery und Information Map, bietet VERITAS eine Plattform, die dem explosiven Datenwachstum den Kampf ansagt. Kontaktieren Sie mich, um Ihren Bedarf zu ermitteln!

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Artikel vom:
13.10.2015

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TAGS:
Server, Storage, Veritas

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