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Software-Defined Data Center: Wieso, weshalb, warum?

Software-Defined Data Center: Wieso, weshalb, warum?

Das klassische Rechenzentrum stößt immer mehr an seine Grenzen und kann den Anforderungen einiger Unternehmen nicht mehr gerecht werden. Flexibel an Ressourcen soll es sein, schnell in der Bereitstellung und möglichst effizient. Ein Hardware-basiertes Rechenzentrum kann dies beispielsweise ohne automatisierte und zeitsparende Prozesse kaum noch schaffen. Deshalb setzen inzwischen immer mehr Unternehmen auf das Software-Defined-Data Center (SDDC), um ihr Rechenzentrum agil zu gestalten. Warum dies auch für Sie interessant sein könnte und wie ein Einstieg erfolgreich gelingt, dass erfahren Sie im COMPAREX Blog.

Ein Blogbeitrag von Florian Gleß, Solution Advisor VMware

Unumstritten ist VMware einer der ganz Großen, wenn es um innovative Ansätze in der Virtualisierung und das Management von Cloud-Umgebungen geht. Kein Wunder also, dass sie auch bei der Entwicklung des Software-Defined Data Centers ganz vorn mit dabei sind.

Doch was ist ein SDDC überhaupt?

Ein Software-Defined Data Center ist ein Konzept, das die vollständige Virtualisierung Ihrer IT-Ressourcen ermöglicht (Rechenleistung, Netzwerk & Storage). Eine umfangreiche Automatisierung zur Abbildung Ihrer IT-Prozesse ist ebenfalls möglich.

Schauen wir uns den Ansatz eines SDDCs aus der Sicht eines Admins an. Hier wird besonders deutlich, welche Vorteile Sie durch ein virtuelles Rechenzentrum erreichen können.

  • Automatisches Bereitstellen von Ressourcen, wie Rechen- und Storage-Kapazitäten

  • Konsolidierung der Server-Landschaft durch deren Virtualisierung

  • Detaillierte Kostenberechnung der Komponenten des Rechenzentrum oder VM´s

  • Die IT-Infrastruktur lässt sich schneller an veränderte Anforderungen anpassen

  • Niedrigere Hardware-Kosten

  • Zentrale Plattform ermöglicht einheitlichen Zugriff von jedem Endgerät aus

Software Defined Data Center
Quelle: COMPAREX

Ein bestehendes Data Center einfach umzukrempeln, funktioniert in der Praxis leider nicht. Möchten Sie in die SDDC-Strategie einsteigen, sollten Sie einen Schritt nach dem anderen tun.

Was ist bei einem Umstieg auf ein Software-Defined Data Center zu beachten?

  • Setzen sie sich einen Zeitplan und schätzen Aufwände & Kosten ab. Ein Fehler der oft gemacht wird, sind zu enge Zeitvorgaben! → Steht der Investitionsaufwand im Verhältnis zum erreichbaren Ergebnis?

  • Setzten Sie sich frühzeitig mit den Technologien auseinander, die Sie für ein Software-Defined Data Center benötigen. → Müssen sie Ihre bestehenden Rechenzentrumskomponenten komplett ablösen, oder können sie diese in die Strategie einbinden?

  • Testen Sie vorab die Hardware- und Softwarekomponenten. → Was benötigen Sie für welches Einsatzszenario?

  • Klären Sie im Vorfeld mögliche Änderungen in der Lizenzierung.

  • Vergessen Sie nicht, sich um den technischen Support zu kümmern.

  • Ein SDDC ist nicht unzerstörbar, treffen Sie daher Disaster Recovery Vorkehrungen.

Eines lässt sich sicher sagen: Ein Umstieg lohnt sich auf alle Fälle. Doch Sie sollten bedenken, dass dies ein zeitintensiver Prozess ist und nicht von heute auf morgen geschehen kann.

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Fazit

Das SDDC und die Kombination aus den verschiedenen Virtualisierungskomponenten in einem Rechenzentrum. Ziel ist es, die gesamte Infrastruktur völlig automatisiert zu steuern. Es ist damit der nächste logische Schritt, der auf Technologien wie Software-Defined Storage (SDS) oder virtualisierten Compute-Ressourcen aufbaut.

Doch wer kann da noch den Überblick über alle Lösungen behalten, die am Markt derzeit angeboten werden? Um wettbewerbsfähig zu bleiben gilt es, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten. Kann Ihre IT-Infrastruktur und die damit verbundenen Unternehmensprozesse mit aktuell angebotenen Software-Lösungen optimiert werden oder besteht kein Handlungsbedarf?

In meinem nächsten Blogbeitrag möchte ich Ihnen Möglichkeiten vorstellen, wie sie Ihre bestehende IT-Infrastruktur zeitsparend auf Zurückgewinnbarkeit von Ressourcen, Funktionsfehler oder einer möglichen Effizienzoptimierung überprüfen können.

Umstieg auf ein Software-Defined Data Center

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Mit der Entscheidung, vSphere für Ihre Server-Virtualisierung zu nutzen, haben Sie bereits den ersten Schritt in die richtige Richtung getan, um Kosten zu senken und die Agilität Ihrer Infrastruktur zu steigern. Jedoch ist es damit nicht einfach getan, denn virtuelle Umgebungen befinden sich in einem ständigen Wachstumsprozess und machen es immer schwieriger, eine vollständige Transparenz zu gewährleisten. Wie Sie es dennoch schaffen können, den Überblick zu behalten, erfahren Sie hier im COMPAREX Blog.

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Artikel vom:
19.07.2016

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TAGS:
Cloud Computing, Rechenzentrum, SDDC, VMware

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