Top oder Flop? Was leistet Acronis Backup 12.5 zum Schutz vor Ransomeware?

Wenn schon neu und innovativ – dann richtig! Diesem Motto folgend hat Acronis am 31. Mai 2017 seine neue Version 12.5 von Acronis Backup Standard und Advanced veröffentlicht. Neben bewährten Technologien bietet Acronis mit der darin enthaltenen Funktion Active Protection nun einen richtungsweisenden Beitrag zum Schutz vor Verschlüsselungstrojanern an. Was Acronis Backup 12.5 genau kann und wie der Ransomware-Schutz damit gelingt, verrät dieser Beitrag.

Ein Artikel der COMPAREX Redaktion

Flexibler und unabhängiger:
Das kann die Acronis Backup Version 12.5

Verschaffen wir uns erstmal einen allgemeinen Blick auf Version 12.5:

Acronis Backup 12.5: Visualisierung Acronis Hybrid Cloud-Architektur

Quelle: Acronis

Wie bereits aus den Vorversionen bekannt, bietet die Version 12.5 ebenfalls eine einheitliche Plattform zur Sicherung Ihrer gesamten Umgebung aus PCs, Servern, Mobilgeräten, Applikationen und Virtualisierungs-Hosts. Auch die Sicherung von Azure- oder AWS-Maschinen sowie von Office 365 ist nun möglich. Darüber hinaus hat Acronis nicht nur die Unterstützung neuer Betriebssystemversionen ausgebaut, sondern auch einen dedizierten Agenten für Oracle-Datenbanken eingeführt. Wie gewohnt, lassen sich alle Agenten nahtlos in das zentral verwaltbare Management einfügen und darüber steuern.

Die Bedienung und das Monitoring ist dank der neu eingeführten, webbasierten Verwaltungskonsole flexibler und unabhängiger. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihren Management-Server in der Acronis-Cloud zu betreiben (Voraussetzung: Eine Lizenzierung per Subscription-Lizenz). Sollte Ihnen bisher eine rollenbasierende Verwaltung gefehlt haben, werden Sie von Version 12.5 ebenfalls nicht enttäuscht.

Überblick zu allen Features und passenden Lizenzen

Testen Sie Eine Gesamtübersicht aller unterstützten Features finden Sie in dieser Zusammenfassung zu Acronis Backup 12.5.

Zum Feature- und Lizenz-Überblick 

Besserer Überblick:
Die optimierte Lizenzierung von Acronis Backup 12.5

Auch bei der Lizenzierung hat Acronis abermals nachgebessert. Die aus Version 11.7 bekannten, ursprünglich 21 verschiedenen Lizenztypen wurden nun auf neun zusammengefasst. Das bringt nicht nur bei der Lizenzierung Vorteile, es hilft auch den Überblick über seine Lizenzen zu behalten.

Schutz vor Ransomware:
So wehrt Acronis Backup 12.5 Verschlüsselungstrojaner ab

Das Zauberwort ist „Acronis Active Protection“! Es ist Bestandteil aller neuen Suiten der Version 12.5.

Ransomware und Verschlüsselungstrojaner auf dem Vormarsch

Acronis Backup 12.5.: Visualisierung eines Ransomware-Angriff

Quelle: Acronis

Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht neue Varianten von Verschlüsselungstrojanern Schlagzeilen machen. Nach Goldeneye und WannaCry, treibt derzeit Petya sein Unwesen. Das Ziel dieser Trojaner ist fast immer das Gleiche: Daten verschlüsseln und nur nach Zahlung von Lösegeld (Bitcoins) wieder freigeben. Betroffen sind mittlerweile nicht nur Privatnutzer, sondern auch Unternehmen jeder Größe, Verwaltungen, kritische Infrastrukturen und Regierungen.

 

Wie funktioniert Acronis Active Protection?

Active Protection scannt die laufenden Prozesse auf einem System und wertet diese mithilfe von heuristischen Verfahren aus. Wird aufgrund seines Verhaltens ein Verschlüsselungsprozess erkannt, wird dieser umgehend gestoppt. Diese Funktionalitäten kennt man bereits von den Produkten einschlägiger Security-Anbieter. Darüber hinaus stellt Active Protection die von Trojanern eventuell bereits verschlüsselten Daten automatisiert wieder her. Basis hierfür ist das zuletzt durchgeführte Backup.

Active Protection ist in dem Sinne kein Ersatz für eine leistungsfähige Security-Lösung, sondern es bietet einen zusätzlichen Schutz für den Fall, dass die Security die Attacke nicht stoppen konnte. Der Schadcode von Trojanern ändert sich permanent, was bei einer rein signaturbasierten Suche zum Problem werden kann. Da Active Protection auf einer heuristischen Suche basiert, bietet es auch Schutz für kommende und vielleicht aktuell noch unbekannte Verschlüsselungstrojaner. Sehr wahrscheinlich laufen auf den Systemen auch gewollte und gutartige Verschlüsselungsaktionen ab (z.B.: Verschlüsselung sensibler Daten). Damit diese nicht als bösartig eingestuft werden, lassen sie sich dank einer White-/ und Blacklist schon beim Einrichten der Software kategorisieren.

Top oder Flop? Ein Fazit

Aus meiner Sicht stellt Acronis Active Protection eine einfache und geniale Funktionalität zur Verfügung, um den Schutz vor Ransomware unterstützend zu bisher getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. Mein Tipp: Laden Sie sich eine Testversion von Acronis Backup 12.5 Standard/Advanced herunter und testen Sie ausgiebig die neuen Funktionen, wie z.B. Active Protection.

Wien, 22.08.2018

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