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Double Mindmap – das „bessere“ Brainstorming?

Wie geht man neue Themen im Unternehmen an? Will man Lösungen finden, um Ausgaben zu minimieren, neue Produkte zu generieren oder etwas völlig anderes zu machen – am Anfang steht oftmals ein Brainstorming. Dieser De-Facto-Standard hat sich in vielen Unternehmen als übliche Methode entwickelt, wird aber auf Dauer als langweilig empfunden. Was sind die neuesten Alternativen?

Ein Blogbeitrag von Peter Nowak, Cloud Specialist

Erhält man eine Einladung zum Brainstorming ist die häufigste Reaktion: Bitte nicht (schon wieder)! Martin J. Eppler und Friederike Hoffmann haben sich deswegen neue Lösungen einfallen lassen, wie man auf kreative Art und Weise gemeinsame Ideen entwickeln kann. Sie meinen: „Brainstorming geht in Rente!“ Eine ihrer Anwendungsvorschläge heißt „Double Mindmap“. Damit umgehen sie ein Problem, das sich bei alten Vorgehensweisen ständig gezeigt hat: In Teambesprechungen gibt es die Lauten und die Leisen, kaum jeder erhält aber wirklich die Möglichkeit, die eigene Meinung kundzutun.

Brainstorming – die altbewährte Methode mit altbekannten Problemen

Grund für die ablehnende Haltung gegenüber dem Brainstorming ist, dass bei einem Meeting mit ungefähr sechs Teilnehmern oftmals nur drei Personen aktiv teilnehmen: Der Moderator und zwei weitere Personen. Entweder verlieren diese sich in Details oder aber Mitarbeiter versuchen sich zu profilieren, weswegen andere Teilnehmer das Brainstorming über sich wortwörtlich ergehen lassen. Die Passivität wird durch die Arbeit am Notebook oder am Smartphone zum Ausdruck gebracht. Es gibt aber auch Personen, die eher introvertiert sind und das offene Sprechen einfach scheuen. So oder so: Sie verlieren bis zu 50 Prozent an weiteren Ergebnissen oder Ideen bei solchen Meetings. Wie also schaffen Sie es, dieses Potential zu aktivieren?

Double Mindmap als Alternative

Verwenden Sie als Alternative doch eine Abwandlung einer Ihnen wahrscheinlich bereits bekannten Methode: Eine Double-Mindmap. Hierbei handelt es sich um eine Mindmap, wie man sie bereits aus dem Arbeitsalltag her kennt, jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Sie wird von zwei Personen gleichzeitig bearbeitet.

Angenommen Sie möchten Ideen sammeln, wie Sie beispielsweise ein bestehendes Produkt optimieren können. Hierzu bilden Sie im Meeting entsprechende Paare, die zusammen eine Mindmap bearbeiten sollen. Ist Ideenfindung das Hauptthema, dann schreibt Person 1 seine Ideen auf die Hauptäste der linken Seite. Person 2 macht dasselbe für die rechte Seite. Sind die Hauptäste erstellt, wechseln die Personen. Person 2 füllt nun die Unteräste von Person 1 aus. Person 1 macht dasselbe für die Äste der Person 2.

Für jede neue Ebene tauschen die Personen erneut ihre Seite. Ist man am Ende des Zyklus angekommen, gilt es nun die eigenen Hauptäste zu füllen – so, wie man es letztlich „altmodisch“ bei einer klassischen eigenen Mindmap macht. Vorteil dieser Methode ist, wirklich jeder in diesem Meeting „wird gehört“. Argumente oder Sichtweisen, die vielleicht bei einem normalen Brainstorming untergehen würden, werden hier erfasst.

Der Vorteil: Mehrwert-Steigerung

Mit dieser Methode wird der Mehrwert solcher Brainstormings deutlich gesteigert, abgesehen davon, dass die Kollegen die Abwechslung vermutlich sehr begrüßen werden. Solche Ideen können nicht nur für die eigenen Meetings genutzt werden. Auch als Vorbereitung für Kundengespräche eigenen sich Double Mindmaps hervorragend, da sich mehrere Perspektiven, die realistisch für die Gesprächssituation werden, einbinden lassen.

 

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Artikel vom:
07.03.2019

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TAGS:
Brainstorming, Innovationen

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