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Hybride Azure-Ansätze statt ganzer Cloud: Lösungen für Storage-, Backup/Recovery- und VM-Szenarien

Mit den Cloud-Diensten Microsoft Azure nutzen Sie Rechenzentrums-Infrastrukturen wie beispielsweise Server, Storage und Netzwerk als Service-Dienste. Des Weiteren erstellen sowie führen Sie benutzerdefinierte Anwendungen als Dienste aus. Dabei muss es jedoch nicht immer „die ganze Cloud“ sein. Hybride Infrastruktur lautet das Stichwort. Anstatt die harte Entscheidung zwischen eigenem Rechenzentrum (also der Private Cloud) oder externem Hosting (Public Cloud) zu treffen, gilt es, die tatsächlichen Anforderungen zu betrachten. In vielen Fällen sind nämlich beide Lösungen durchaus sinnvoll. Unser Experte stellt Ihnen hybride Lösungen für Storage-, Backup/Recovery- und VM-Szenarien mit Microsoft Azure vor.

Ein Beitrag von Eric Berg, Senior IT-Consultant

Hybride Storage-Ansätze mit Microsoft Azure

Betrachtet man das Thema Storage etwas näher, wird schnell klar: nur ein Bruchteil der Daten auf einem Storage wird wirklich genutzt. Nichtsdestotrotz geht der Betrieb eines Storage-Systems mit erheblichen Kosten einher. Cloud-Speicher ist im Vergleich dazu deutlich günstiger. Zugleich steht jedoch fest, dass nicht alle Daten (egal ob genutzt oder ungenutzt) Kandidaten für die Cloud sind.

Genau an dieser Stelle bieten sich hybride Lösungen an, die inzwischen von nahezu allen Herstellern bereitgestellt werden. Hybride Lösungen ermöglichen, wichtige, schützenswerte und häufig verwendete Daten auf einem lokalen Storage im Unternehmen zu halten und diejenigen Daten, die weniger kritisch eingestuft werden und seit geraumer Zeit nicht im Zugriff standen, auf günstigen Cloud-Speicher auszulagern.

Hybride Backup- und Recovery-Ansätze mit Microsoft Azure

Auch im Bereich von Backup- oder High Availability (HA)-Lösungen sind hybride Ansätze durchaus praktikabel. Aktuelle Backups lassen sich im eigenen Unternehmen halten, Langzeitbackups werden auf skalierbarem Speicher in der Cloud abgelegt.

Auch für Verfügbarkeitslösungen ist ein hybrider Ansatz sinnvoll. Einen SQL-Server bspw. würde man nicht allein in die Cloud verlagern, auch wenn dies aufgrund der Skalierbarkeit ggf. vernünftig erscheint. Ein in der Cloud bereitgestellter SQL-Server könnte als Teil einer Verfügbarkeitslösung wie SQL-Server Always-On fungieren. Damit wird die Verfügbarkeit vom eigenen Rechenzentrum entkoppelt und Sie könnten flexibel auf Anforderungen reagieren.

Hybrider Ansatz für „Virtuelle Maschinen (VM´s)“ mit Microsoft Azure

Im Bereich der virtuellen Maschinen realisieren hybride Lösungen ebenso einen Mehrwert für Unternehmen. Werden Lizenzen und Ressourcen für Spitzenanforderungen aktuell im eigenen Rechenzentrum vorgehalten, können diese Spitzen durch Cloud-betriebene Systeme abgefangen werden. Für diese Systeme fallen nur dann Kosten an, wenn sie auch zum Einsatz kommen. Typische Szenarios dafür wären bspw. Webseiten oder Shops mit saisonalen Schwankungen.

Wie Sie sehen, müssen Sie sich nicht immer für die „gesamte Cloud“ entscheiden. Microsoft Azure bietet praktikable Lösungen für hybride Storage-, Backup/Recovery- und VM-Szenarien.

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Artikel vom:
08.03.2016

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TAGS:
Cloud Computing, Hybrid Cloud, Microsoft Azure

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