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Sichern in und aus der Microsoft Cloud: Was muss ich beachten?

In deutschen Unternehmen findet aktuell ein Umdenken statt. Vorbehalte bezüglich der Nutzung von Cloud-Lösungen werden immer mehr abgebaut. Laut einer Einschätzung des Marktforschungsunternehmens IDC verfolgen etwa 70% aller Unternehmen eine cloud-basierte Strategie zur Anwendungsbereitstellung, eine Multi-Cloud-Strategie wird dabei immer wichtiger. Insbesondere Office 365 und die Nutzung der Public Cloud (z.B. Microsoft Azure) spielen hier eine große Rolle. Auch im Hinblick auf Backup und Datensicherung nimmt die Cloud stetig an Relevanz zu. Wir erklären Ihnen, was Sie zum Thema Datensicherung in der Cloud wissen müssen.

Ein Blogbeitrag von Jacqueline Rambow, Solution Advisor Veeam

Mit der 3-2-1-Backup-Regel Datenverlust minimieren

Ein Datenverlust kann gravierende Folgen für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation haben. Er ist teuer, beeinträchtigt Ihre Produktivität, schädigt Ihre Reputation und verursacht Verstöße gegen Compliance-Richtlinien. Ein weiterer Grund ist, dass sich Ihre Mitarbeiter darauf verlassen, dass ihre Daten bei Bedarf wiederhergestellt werden können. Die Einhaltung der 3-2-1-Regel für Backups  ist ein Klassiker, der auch in modernen Umgebungen Gültigkeit behält. Diese universelle Regel ist eine Art Leitfaden, um das Risiko des Datenverlustes zu minimieren. Sie besagt:

  1. Halten Sie Ihre Daten in 3-facher Kopie zur Verfügung (1 Mal im System und 2 Backups)
  2. Sichern Sie Ihre Daten auf 2 verschiedenen Medien (Storage, Tape, NAS, Cloud…)
  3. Verwahren Sie 1 Datensicherung immer außer Haus (Cloud, Offsite-Rechenzentrum, Sicherungsmedium im Bankschließfach)

Die folgenden Punkte verdeutlichen, warum sich die Cloud für die Datensicherung empfiehlt.

5 Vorteile von Cloud-Backup

1. Einhaltung der 3-2-1-Regel

Mit der Auslagerung einer Datensicherung, z.B. in Microsoft Azure, realisieren Sie einen Medienbruch und lagern eine Kopie außer Haus. Sie schützen damit Ihre Datensicherung vor einem eventuellen Schaden im eigenen Rechenzentrum, z.B. bei Naturkatastrophen oder einem Angriff durch Cyberkriminelle.

2. Hohe Verfügbarkeit

Sie und Ihre IT-Mitarbeiter können zu jeder Zeit und von jedem beliebigen Ort im Ernstfall auf die Daten für Wiederherstellungszwecke zugreifen. Wenn Sie Ihre Tapes im Bankschließfach lagern, sind Sie beispielsweise auf die Öffnungszeiten der Filiale angewiesen.

3. Einsparung von Hardwarekosten

Sowohl die hohen Investitionskosten für Server und Storage als auch die laufenden Kosten, wie Kühlung, Unterhalt, Strom können reduziert werden, da in der Cloud nur der tatsächlich genutzte Speicher gezahlt wird.

4. Speicherkapazität ist an Datenwachstum angepasst

In der Praxis ist das Datenwachstum schwer vorhersagbar, muss aber beim Kauf von neuem Storage für mehrere Jahre im Voraus, angepasst an die Hardware-Beschaffungszyklen, geschätzt werden. Damit werden ungenutzte Kapazitäten, teils jahrelang, kostenverursachend vorgehalten. Cloud Storage, z.B. Azure Blob Storage, wächst mit Ihren Daten mit und Sie zahlen nur für tatsächlich genutzten Speicher (pay as you grow).

5. Höchste Sicherheitsstandards

Beispielsweise im Microsoft Rechenzentrum profitieren Sie als Kunde von einem weitreichenden Sicherheitskonzept mit Zugangskontrollen, Perimeterabsicherung, Gebäudesicherung und Hardwareschutz, wobei folgende Standards eingehalten werden: ISO 27001 und SSAE 16/ISAE 3402. Dieses bietet in der Regel einen effektiveren Schutz als die Maßnahmen, die Sie selbst für Ihre On-Premises-IT realisieren könnten. (Quelle: Microsoft Cloud)

4 Dinge, auf die Sie im Vorfeld achten sollten

1. Legen Sie eine Datensicherungsstrategie fest!

Fragen Sie sich, welche Daten Sie auslagern wollen, z.B. die Sicherung geschäftskritischer Applikationen oder die Archivierung von wenig genutzten Daten. Beziehen Sie dabei gesetzliche und Compliance-Vorgaben in Ihre Überlegungen mit ein.

2. Prüfen Sie im Vorfeld die Bandbreite und Stabilität Ihrer Internetanbindung!

Vermeiden Sie, dass Bandbreite und Verfügbarkeit Ihres Internetanbieters einen Flaschenhals bei der Übertragung der Daten, aber schlimmer noch im Restore-Fall bilden. Testen Sie anhand Ihres Notfallplanes, ob die Wiederherstellung in der vorgegebenen Zeit erfolgen kann. Außerdem kann durch Ihre genutzte Backup-Lösung ggf. mit WAN-Beschleunigung, Deduplizierung und Komprimierung eine Entlastung erfolgen.

3. Behalten Sie Ihre Kosten im Blick!

Je nach Art Ihrer zu speichernden Daten sollten Sie unterschiedliche, dafür optimierte Speicherarten auswählen sowie Ihr Datenwachstum kritisch im Auge behalten. Planen Sie zum Beispiel mit dem Azure Preisrechner Ihr Budget oder lassen Sie sich bei der Kostenkontrolle durch einen Dienstleister begleiten

4. Setzen Sie auf die passende Sicherungssoftware!

Prüfen Sie Ihre Datensicherungssoftware auf Herz und Nieren, ob sie geeignet ist mit Ihnen den Schritt in die Cloud zu gehen und auch hybride Umgebungen mit der gewohnten Zuverlässigkeit schützt.

Wir können Ihnen gemeinsam mit Veeam und Microsoft Unterstützung bei allen genannten Punkten auf dem Weg zu Ihrer persönlichen Multi-Cloud-Strategie bieten.

Die Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten Ihres Unternehmens muss in jeder Cloud-Infrastruktur, ob in Ihrer eigenen privaten Cloud oder im Microsoft Rechenzentrum, gewährleistet werden.

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Veeam für die Microsoft Cloud bietet eng integrierte Lösungen für Unternehmen aller Größen. Die Verfügbarkeit ist dabei für virtuelle, physische und cloud-basierte Workloads möglich, Komplexität wird vermieden und die Business Continuity zwischen Ihrem Rechenzentrum und der Microsoft Cloud vereinfacht.

Die Vorteile der Veeam Lösungen im Überblick

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Artikel vom:
27.11.2018

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TAGS:
Azure, Backup, Veeam

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