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Mein Office in der Tasche: So sieht der Modern Workplace aus

Der Modern Workplace ist längst nicht mehr nur eine Ansammlung neuester technischer Gadgets am Arbeitsplatz, sondern hat bereits zu einem entscheidenden Kulturwandel in Unternehmen geführt. Erfahren Sie, wie unsere COMPAREX Experten die Veränderung erlebt haben und wie sich diese Erfahrung auf ihre Arbeitsweise ausgewirkt hat.

Ein Interview mit Oana Moldovan und Thino Ullmann, Technologieberater Modern Workplace

Der herkömmliche Arbeitsplatz und der Modern Workplace

Frau Moldovan, was verbinden Sie mit modernem Arbeiten?

Oana Moldovan: Für mich ist modernes Arbeiten eine Mischung aus Ausstattung, Technologie, mobiler Arbeitsweise und Kultur. Im Verhältnis zu meiner früheren Arbeitsweise, 8 Stunden an einen einzigen PC gebunden, ist in Summe alles, was mit dem modernen Arbeitsplatz zusammenhängt, heute besser auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Damit habe ich die Freiheit, von überall und mit jedem Device zu arbeiten. Ich kann sogar meine privaten Devices nutzen, um auf meine Daten, Präsentationen, Notizen etc. zuzugreifen. In meiner Rolle als Technologieberaterin bin ich meist unterwegs. Aus diesem Grund möchte und muss ich von überall auf meine Daten zugreifen und zu jeder Zeit an einer Telefonkonferenz teilnehmen können. Ich bin nicht länger an Geräte, Orte und Zeiten gebunden, kann viel kreativer agieren und bekomme dadurch ganz andere Ansätze und Ideen für meine Tätigkeit.

Herr Ullmann, wie war Ihr Arbeitsplatz früher und was sind die größten Veränderungen heute?

Thino Ullmann: Rückblickend kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen, wie ich früher so arbeiten und reisen konnte. Ausgestattet mit zwei IBM Lenovo Thinkpads, eines davon nur für Kundendemos. Da kamen schon alleine bei den Laptops und Zubehör 5,6 kg auf die Waage, während mein Nokia 3310 mit ca. 110 Gramm ein Leichtgewicht war. Ganz zu schweigen von den Unterlagen, die ich damals dabei hatte, Prospekte, Kundenordner und die gute alte Kladde für Notizen. Das Büro bzw. mein Arbeitsplatz war Dreh- und Angelpunkt für den Austausch mit Kollegen, aber gleichermaßen auch Aufbewahrungsort für besagte Ordner und Prospekte.

Wenn ich meinen heutigen Arbeitsplatz sehe, kann ich nur sagen, „work is not a place“. Statt zwei Notebooks setze ich jetzt ein Surface Pro ein, meine Demo-Umgebung habe ich virtualisiert und in die Cloud ausgelagert und auch die schwergewichtigen Kundenordner wurden digitalisiert. Lediglich mein „Notizbuch“ ist etwas schwerer geworden, da ich es gegen ein Tablet mit Stifteingaben-Funktion ausgetauscht habe. Dafür muss ich nicht mehr jedes Mal mühsam meine Notizen abtippen, wenn ich die letzte Seite im Notizbuch erreicht hatte. Da nichts so sicher ist wie die Veränderung, war der Umstieg zu meinem heutigen „Arbeitsplatz-Szenario“ ein fließender – und ich habe diesen auch forciert. Als Technologieberater war mir natürlich schnell klar, wie ich von den Mehrwerten profitieren könnte.

Es hat etwas gedauert, bis ich meine Workflows und Tools so angepasst und optimiert hatte, dass diese mich maximal unterstützen können, statt wie anfänglich behindern. Jetzt kann ich von überall aus arbeiten und habe Zugriff auf alle Informationen, bei einem Gesamtgewicht meiner Tasche von 1,8 kg. Letztendlich wird das Ganze aber nur möglich, weil sich auch die Art und Weise geändert hat, wie Mitarbeiter geführt werden, nämlich über Vertrauen und Zielstellungen. Denn einen klassischen Arbeitsplatz habe ich in dieser Form nicht mehr, der Besuch bei uns im Office ist aber geblieben, da es „Gott sei Dank“ noch keine Alternative für den ganz persönlichen Austausch gibt, auch wenn wir viele Meetings online durchführen. Auf die Zukunft bin ich bereits jetzt sehr gespannt, vielleicht wird meine Tasche durch Virtual Reality Equipment ersetzt und mein „Arbeitsplatz“ dann zu 100% virtualisiert sein.

Der Wechsel zum Modern Workplace

Gab es größere Umstellungsschwierigkeiten?

Oana Moldovan: Ich muss zugeben, dass das Handling anders ist als in der Vergangenheit, man muss sich erst daran gewöhnen. Das ist im Prinzip wie bei einem Autokauf und einem Modellwechsel. Wenn ich mich für ein anderes Modell entscheide, dann ist das Handling auch anders. Denken Sie nur an das Navigationsgerät, das anders bedient wird. Doch wenn ich merke, dass ich die Adresseingabe nun über eine App oder per Sprachsteuerung eingeben kann, ist es in Summe eine immense Verbesserung, ich spare nicht nur die Zeit für die manuelle Erfassung, sondern habe auch mehr Spaß bei der Bedienung. Letztendlich geht es mir sowohl beim „modernen Arbeiten“ als auch beim Autokauf um den Speed, den ich auf die Straße bekomme und darum, dass ich schneller und komfortabler zum Ziel komme.

Mein Fazit: Ich kann heute so arbeiten, wie ich es mir gewünscht habe und wie es meinen Anforderungen entspricht. Kleine Umstiegsschwierigkeiten habe ich gern in Kauf genommen. Wichtig ist es, auch meine Kollegen mit auf die Reise zu nehmen. Dazu stelle ich mich als Coach und Impulsgeber gern zur Verfügung.

Die Lösungen und Mehrwerte für den Kunden

Welche Themen begegnen Ihnen denn am häufigsten bei Kunden?

Oana Moldovan: Die Anforderung an den „modernen Arbeitsplatz“ ist definitiv das Hauptthema aktuell und somit auch die moderne Arbeitsweise in Bezug auf Kommunikation und Zusammenarbeit sowie das Thema Sicherheit. Ein weiteres Thema ist der Punkt Fachkräftemangel und die Frage, wie es Unternehmen schaffen, mit modernen Ausstattungen, Technologien, Arbeitsweisen und der Unternehmenskultur neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

Thino Ullmann: Sicherlich ist ein großes Thema die Digitalisierung in den Unternehmen, die sich über alle Bereiche und Abteilungen erstreckt, getrieben durch die Disruption des Kernbusiness‘ neuer Player in den jeweiligen Branchen. Insbesondere der Arbeitsplatz der Zukunft bzw. „von morgen“ ist ein wichtiger Themenbereich, neben Internet of Things und weiteren Themengebieten. Im Hinblick auf die unterschiedlichen Lösungsangebote der verschiedenen Hersteller wird es immer schwieriger für unsere Kunden, die richtigen Lösungen zu identifizieren, einzuführen und letztendlich zu betreiben. Dies hat dazu geführt, dass Lösungen in Verbindung mit Managed Service Angeboten verstärkt angefragt werden, um gebundene Ressourcen für neue Herausforderungen im Kernbusiness unserer Kunden freizusetzen.

OK, und welche Lösungsansätze bzw. welche Mehrwerte bieten Sie als COMPAREX Ihren Kunden?

Thino Ullmann: Wir fokussieren uns auf die Businessziele bzw. Anforderungen unserer Kunden, um sie in  Hinblick auf unseren ganzheitlichen Ansatz „Inspire, Build, Manage“ zu unterstützen. Warum verfolgen wir diesen Ansatz? Weil wir davon überzeugt sind, dass man immer das große Ganze im Blick haben muss, damit wir  unsere Kunden in einer sich immer schneller wandelnden Welt optimal beraten und unterstützen können. Als Global Player teilen wir unsere Erfahrungen aus den unterschiedlichen Märkten dieser Welt mit unseren Kunden, so dass sie von diesen Erfahrungen partizipieren können.

Von der Innovation zur "gemanagten" Lösung

Inspire: Wir geben Ihnen entscheidende Impulse für Ihre Cloud-Lösung auf Basis der
führenden Technologien und zeigen Ihnen die Mehrwerte für Ihr Business auf.

Build: Wir erstellen Ihre Projektarchitektur, implementieren die Cloud-Technologie und
unterstützen sowie schulen Ihre IT-Mitarbeiter und Anwender beim Onboarding.

Manage: Wir verwalten, unterstützen und optimieren die Nutzung Ihrer Microsoft Cloud
Services durch COMPAREX Global Managed Services.

 

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Erfahren Sie, was der Modern Workplace bietet, wie sie ihn implementieren können und wie er für Entlastung sorgt.

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Artikel vom:
04.09.2018

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TAGS:
Modern Workplace, Office 365

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