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Workplace Experience durch Technologie der nächsten Generation

Workplace Experience durch Technologie der nächsten Generation

Technologie als treibende Kraft in der Entwicklung von neuen Arbeitswelten: Seit Jahren wird vermittelt, dass der moderne Arbeitsplatz und das „New Ways of Working“ schon wieder von jemandem neu erfunden wurde. Das ist zwar nicht ganz korrekt, zeigt aber, dass es Sinn ergibt, kurz darüber nachzudenken.

Ein Beitrag von Niklaus Arn, Geschäftsführer Head User Experience Drees & Sommer Schweiz AG

Vor 20 Jahren schon waren die ersten Technologiekonzerne mit „flexible Office“-Konzepten die Vorreiter der Industrie. Damals trieb z.B. Sun Microsystems mit dem Claim „anywhere, anytime, on any device“ aus dem Jahre 1998 (!) alle vor sich her. Der Spruch klingt heute wohl vertraut, gehört aber für uns nicht in den Wortschatz vor der Jahrtausendwende.

In der Entwicklung und Implementierung von neuen Arbeitsplatzkonzepten wurde eine für die IT-Branche elementare Kraft und Erkenntnis in Bewegung gesetzt: die IT ist „Enabler“ für die Arbeit, welche zwischen Menschen stattfindet. IT verbindet alle produktiven Kräfte und bildet mittlerweile das Rückgrat der neuen Arbeitswelt. Die Technologie hat es ermöglicht, den Begriff der Arbeit, den Arbeitsort des „Büros“ und die Zusammenarbeit innerhalb von Organisationen neu zu definieren.  

User Experience!

In den letzten Jahren wurden viele Konzepte von neuen Arbeitswelten erfolgreich umgesetzt und die Produktivität der Organisationen nachweislich verbessert. In der Wahl des Arbeitgebers ist bei Bewerbern das Vorhandensein einer modernen Arbeitsumgebung mittlerweile auf einen der Podestplätze gerückt. Unsere Erfahrung im Diskurs mit unseren Kunden zeigt dies deutlich.

In der Einführung von neuen Arbeitsplatzkonzepten steht der Nutzer und die „User Experience“ stets im Vordergrund. Das perfekte Zusammenspiel der drei Dimensionen: Mensch, Raum, Technologie bildet immer die Grundlage für den Erfolg: Der Nutzer (Mensch) muss mit dem physischen Arbeitsplatz (Raum) und der implementierten IT-Umgebung (Technologie) im Einklang sein.

Die „User Experience“ für die Nutzer ist der Messwert für den Erfolg einer modernen Arbeitswelt. Die Entwicklung der physischen Arbeitswelt ist nach dem Grundsatz des „User-Centric Design“, dem Einbezug der Nutzer in den Gestaltungsprozess, besonders erfolgsversprechend. In der Gestaltung von neuen Arbeitswelten wird ein maximales Nutzererlebnis in den Vordergrund gestellt. Wir wollen uns an den Orten, an denen wir arbeiten, wohl und aufgehoben fühlen.

Abb. 1: Der Nutzer allein wird entscheiden, welche Produkte ihm den größten Mehrwert und das beste Ergebnis bringen (Quelle: Drees & Sommer)

Abb. 1: Der Nutzer allein wird entscheiden, welche Produkte ihm den größten Mehrwert und das beste Ergebnis bringen (Quelle: Drees & Sommer)

Gleich wie in der physischen Arbeitswelt finden wir interessanterweise den gleichen Ansatz des „User-Centric Design“ in der Entwicklung von Technologie: Erfolgreiche Software muss vom Nutzer ausgehend konzipiert sein, das Interface Design und die User Experience stehen im Zentrum. Der Code dafür ist nur das Werkzeug zur Umsetzung der User Experience.

Flexibilität!

Abb. 2: Flexibilität (Quelle: Drees & Sommer)

Abb. 2: Flexibilität (Quelle: Drees & Sommer)

Die Parallele von „Raum“ und „Technologie“ ist auch in der Forderung nach Flexibilität offensichtlich: Ähnlich wie in modernen Arbeitswelten Räume flexibel, multifunktional und jederzeit anpassbar sein sollen, muss dies auch die IT-Umgebung leisten.

Wenn die technologische Umgebung nicht anpassbar ist, ist keine Entwicklung der Nutzer möglich. Erst eine flexible Struktur macht Technologie nachhaltig und überlebensfähig. Sie muss skalierbar sein, mit den Bedürfnissen der Nutzer wachsen können und genauso anpassungsfähig sein wie die Räumlichkeiten in einer modernen Arbeitswelt.

Wie werden wir morgen arbeiten?

Abb. 3: „Neue Technologie“ wird bereits von Kindern als selbstverständlich angenommen. Quelle: Drees & Sommer

Abb. 3: „Neue Technologie“ wird bereits von Kindern als selbstverständlich angenommen. Quelle: Drees & Sommer

Dieses Foto von zwei spielenden Kindern entstand schon vor ein paar Jahren. Es zeigt, wie sich die Kinder selbstverständlich mit einem, auf einen Tisch projizierten, Spiel beschäftigen und es entschlüsselt elementare Zeichen der Zeit.

Bei Workshops mit Führungskräften beantworten praktisch alle Teilnehmer die Frage, wo das Bild Ihrer Meinung nach gemacht wurde mit „im Technorama“ (ein Science Center für Kinder und Jugendliche in der Schweiz).

Tatsächlich habe ich das Bild im McDonalds (!) in einem Shopping Center gemacht. „Neue Technologie“ wird von der Entscheiderstufe zu schnell mit einer „Zukunftsvision“ in Zusammenhang gebracht, währenddessen sich die Kinder diese bereits als selbstverständlich annehmen.

Analog zur Ausgangslage vor 20 Jahren wird die Technologie von morgen für die Weiterentwicklung von neuen Arbeitswelten einmal mehr den Grundstein legen. Wir sind auf dem Weg in ein Zeitalter, in dem die Technologie nicht nur die Interaktion zwischen Menschen ermöglicht, sondern auch neu „zwischen Menschen und Dingen“. In der Verknüpfung von Sensorik, dem Internet der Dinge und dem Ausbau der Cloud bewegt sich der neue Arbeitsplatz der Zukunft in eine ganz neue Dimension. Ähnlich wie die Technologie den Startschuss für die neue Arbeitswelt vor 20 Jahren gab, wird sie wiederum prägend sein für das Verständnis von Arbeit in der Zukunft. Das „anytime, anywhere, on any device“ wird sich ergänzen mit „with anyone and anything“.

Während Technologieunternehmen um die Jahrtausendwende die Mehrzahl der Vorreiter bei der Entwicklung von neuen Arbeitswelten ausmachten, sind beim Leesman+ Certifications Ranking 2017 der Top 24 „Workplace Outperformers“ nur noch deren drei vertreten.

Es ist Zeit, dass die Technologieunternehmen das „New Ways of Working“ wieder mal neu erfinden…

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Artikel vom:
18.09.2018

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TAGS:
Modern Workplace, Workplace Experience

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