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Wie Megatrends das moderne Lizenzmanagement bedrohen

Sich mit künstlicher Intelligenz und Big Data zu beschäftigen, kann beängstigend sein. Dabei bieten beide Trends Potential für Verbesserung der eigenen Arbeitsweise. Gleichzeitig muss dieses Potential an den richtigen Stellen im Unternehmen vorgestellt werden. Wie diese Kommunikation aussieht, wird im folgenden Beitrag erklärt. 

Ein Blogbeitrag von Ulrike van Koll, Principal Consultant SAM Services COMPAREX

Marktbeobachtern wie Gartner zu folgen, lohnt sich. Neben einer mitunter alternativen Sicht auf das eigene Arbeitsumfeld bieten solche Gesellschaften häufig neue Gedankenanstöße zu einer Vielzahl an Thematiken. Wenn wir uns beispielsweise mit Zukunftsthemen beschäftigen, fallen häufig die Begriffe künstliche Intelligenz (KI; im englischen Artificial Intelligence, AI genannt), Digitalisierung (sowohl im privaten als auch beruflichen Sektor) und natürlich Sicherheit (Lesen Sie dazu auch den Blog-Beitrag "Sicherheit: Was bedeuten die aktuellen IT-Risiken für SAM?").

Microsoft beschäftigt als einer der größten Technologiekonzerne der Welt mittlerweile 8.000 Mitarbeiter und verfolgt das Ziel eines Arbeitsplatzes von morgen schon heute. Der Trend zur Automatisierung ist also auch in der digitalen Branche hochaktuell und Roboter bzw. künstliche Intelligenzen übernehmen nicht nur Fließbänder, sondern zum Beispiel auch das Zählen, Messen und Wiegen, welches Software Asset Management (SAM) lange ausgemacht hat. 

Als weiterer zukunftsprägender Begriff wird Big Data genutzt, der den Umgang mit hochkomplexen Datenmengen durch leistungsfähige Rechenzentren beschreibt. Auch hier ist SAM ein Bereich, der deutlich geprägt wird: Durch Cloudlösungen wissen die Anbieter mittlerweile besser, welche Funktionen und Technologien Unternehmen nutzen, als diese selbst. Alle Daten werden in Echtzeit erhoben, verarbeitet und für die sekundengenaue Abrechnung gespeichert. Solche Leistungen wären keinem menschlichen Beobachter möglich, selbst wenn er mit Stoppuhr neben dem Nutzer sitzt. Wozu braucht man also noch externe Betrachter solcher Arbeitsabläufe?

Software Asset Management im Umbruch

Es ist keine Frage, dass sich die Prozesse verändern. Vom Zählen und Inventarisieren einzelner Original Equipment Manufacturer (OEM) Nachweise ging es in den letzten Jahren bei fast allen Softwareherstellern hin zum digitalen Inventar. Während noch vor einigen Jahren regelmäßig Certificate of Authenticity (COA) Labels von Office Standard Boxen gezählt und ausgewertet wurden, reicht heute eine Nutzungsauswertung im Online Administratorenbackend. Gleichzeitig sind Prozesse, wie das globale Verteilen von Lizenzen, mit zahlreichen neuen Vertragsmodellen deutlich komplexer geworden. Wie sich diese Änderungen zum Beispiel auf die Implementierung und Pflege von SAM-Tools auswirken, wurde in dem Blog-Beitrag "Woran die meisten SAM-Tools scheitern und wie Sie sie retten können" beschrieben. 

Der eigentliche Mehrwert von Beratungsleistung

Doch es gibt nach wie vor Bereiche, in denen weder künstliche Intelligenz noch Big-Data-Analysen weiterhelfen. In komplexen Sachverhalten ein Muster zu erkennen, ist eine der Kernaufgaben von externen Beratern. Wir werden in der Regel ins Boot geholt, wenn unsere Kunden in Situationen sind, die sich nicht einfach lösen lassen. Beratungsleistung bedeutet dabei oftmals einen Schritt zurück zu treten und einen objektiven Blick von außen auf ein Problem zuzulassen.

Gerade in Projekten, die auf mehreren Hierarchieebenen gleichzeitig laufen, muss die richtige Ansprache für Zielgruppen gefunden werden. Ein Eskalationstermin mit einem Outsourcing-Dienstleister muss grundsätzlich anders aufgebaut sein als eine Statuspräsentation für die Firmenleitung. An diesem Punkt dieselben Reports aus einem Tool zu ziehen und vorzustellen, ist aus der Erfahrung heraus nicht zielführend. 

Die eingangs erwähnten Megatrends werden also weder Software Asset Management noch andere Prozesse in Unternehmen ersetzen. Allerdings wird es eine grundsätzliche Verschiebung der Tätigkeiten geben, mit der sich alle Beteiligten befassen sollten. 

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Wenn Sie momentan vor der Herausforderung stehen, Verträge neu zu verhandeln, komplexe Sachverhalte in Ihrer Lizenzverwaltung zu erkennen oder intern das Bewusstsein für Ihr SAM-Anliegen erhöhen wollen, können wir eine Brücke sein. Kontaktieren Sie uns gern!

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Artikel vom:
08.03.2018

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TAGS:
Big Data, SAM

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