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Adobe Typekit: Für jedes Kommunikationsprojekt die passende Schriftart

Photoshop, InDesign und Co sind als Produkte der Adobe Creative Cloud nahezu jedem bekannt. Nicht so etabliert, aber genauso hilfreich, sind die Services, welche die Adobe Creative Cloud bietet. Wir machen Schluss damit und rücken in diesem Beitrag Typekit, den Service für Schriftarten, in den Mittelpunkt.

Ein Blogbeitrag von Tobias Hübner, Lizenz- und Vertragsspezialist Adobe

Die Tatsache, dass Adobe seine Kreativprodukte wie Photoshop oder InDesign nur noch als Abonnement anbietet und auch Acrobat mit der Document Cloud nachzieht, scheint von den Nutzern der Software mittlerweile akzeptiert worden zu sein. Dies ist zumindest mein persönlicher Eindruck, wenn ich mit Kunden spreche. Der Plan von Adobe ist diesbezüglich erst einmal aufgegangen.

Jedoch fällt mir auch immer wieder auf, dass hauptsächlich die Produkte (Apps) der Adobe Creative Cloud bekannt sind und genutzt werden. Die ebenfalls im Abonnement enthaltenen Services finden noch sehr wenig Berücksichtigung. Doch stellen genau diese einen sehr hohen Mehrwert für Kunden in Verbindung mit den Apps dar. Hier hat die Kommunikationsabteilung des Herstellers noch Nachholbedarf.

Um die Lücke ein wenig zu schließen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle den Service Typekit näher vorstellen.

Ein Service mit unzähligen Möglichkeiten

Typekit ist ein im Abonnement enthaltener Service für Schriftarten. Die Schriften können Sie entweder mit dem Desktop synchronisieren und in Ihren Dokumenten nutzen (auch offline) oder Sie wählen eine Schriftart, die nur für Websites genutzt und dort direkt eingebunden wird. Zugriff auf die Schriftenbibliothek erhalten Sie mit einem Abonnement der Creative Cloud All Apps oder den Single Apps InDesign CC, Illustrator CC, Photoshop CC, Premiere Pro CC und After Effects CC.

Das mit der Adobe Creative Cloud – sowohl bei All Apps als auch bei den Single Apps - erworbene Nutzungsrecht an Typekit nennt sich Portfolio und berechtigt Sie zu diesen Anwendungsszenarien:

  • Auswahl aus über 5.700 Schriftarten, wobei gleichzeitig 100 Schriften auf dem Desktop installiert werden dürfen
  • Auswahl aus über 7.500 Schriftarten für die Nutzung auf Webseiten

Dabei gilt es unter anderem folgendes zu beachten:

  • Die Schriften für Webseiten sind auf 500.000 Seitenansichten pro Monat begrenzt.
  • Schriften können von Dienstleistern in Kundenprojekten weitergegeben, jedoch vom Kunden selber nicht verändert werden.
  • Das Einbetten der Schriftarten in mobile oder Desktop-Anwendungen ist nicht gestattet
  • Endet das Creative Cloud Abonnement, endet damit gleichzeitig das Nutzungsrecht an den Schriftarten. PDF-Dokumente und diverse Bildformate sind davon ausgenommen.

Weitere Informationen und Hinweise dazu hat Adobe zusammengestellt. Die Details finden Sie hier.

Wer sich schon einmal mit der Beschaffung und Lizenzierung von Schriften beschäftigt hat, weiß, wie aufwendig und teuer dies sein kann. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall, erst mal in Typekit nach der gewünschten Schriftart zu suchen.

So gelangen Sie unkompliziert an die Schriftarten

Der Endanwender hat zwei Möglichkeiten, auf die Schriften zuzugreifen:

1. Direkt über die Creative Cloud Desktop App

Diese befindet sich, wenn installiert, in der Menüleiste. Wählen Sie dort „Elemente“ und dann „Schriften“. Dann können Sie Ihre Suche und auch gleich die Installation beginnen.

Screen Adobe Creative Cloud Desktop App, Typekit (Quelle: Adobe)

Abb. 1: Screen Adobe Creative Cloud Desktop App, Typekit (Quelle: Adobe)

2. Direkt über die einzelnen Applikationen

Wählen Sie dort „Schriften“ und dann „Schriften von Typekit“ hinzufügen

Screen Applikationen Adobe Creative Cloud (Quelle: Adobe)

Abb. 2: Screen Applikationen Adobe Creative Cloud (Quelle: Adobe)

Wichtiger Hinweis für das Lizenzmanagement

Unternehmen mit einer eigenen Corporate Identity sollten genau darauf achten, wer Zugriff auf den Service Typekit erhält. Hat sich ein Unternehmen für eine Schriftart entschieden und alle anderen Schriftarten mit großem Aufwand aus Acrobat, Word & Co. entfernt, ist es mit Typekit schnell und einfach möglich, wieder neue Schriften einzuschleusen. Im Dashboard der Adobe Creative Cloud for Enterprise ist es möglich, den Service für bestimmte Benutzer oder mittels eines Produktprofils zuzuweisen.

Sie möchten den Service Adobe Typekit in Ihrem Unternehmen nutzen?

Gern berate ich Sie.

COMPAREX AG

Tobias Hübner
Lizenz- und Vertragsspezialist Adobe

Blochstraße 1
04329 Leipzig
Deutschland

+49 3412568 656

Tobias Hübner

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Artikel vom:
03.05.2018

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TAGS:
Adobe, Typekit

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