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Software kaufen oder mieten? – Das ist hier die Frage.

Bis vor wenigen Jahren war es noch üblich, Software, oder besser gesagt Software-Nutzungsrechte, einfach zu kaufen. Doch seit dem Strategiewechsel vieler Softwarehersteller kann man mittlerweile zahlreiche Produkte auch einfach für einen bestimmten Zeitraum mieten. Aber lohnt sich das wirklich? Spätestens vor Ihrem nächsten Einkauf müssen Sie sich mit dieser Frage auseinandersetzen.

Ein Beitrag von Tobias Hübner, Lizenz- und Vertragsspezialist Adobe

Software als dauerhaftes Nutzungsrecht zu kaufen oder zeitlich befristet zu mieten bzw. zu abonnieren – mit dieser  Frage müssen sich Kunden immer häufiger auseinandersetzen. Viele namhafte Hersteller, allen voran Adobe, aber z.B. auch Microsoft, Mindjet oder Autodesk, stellen Kunden mittlerweile vor die Wahl, sich zwischen diesen beiden Beschaffungsoptionen zu entscheiden. Aber was bringen die neuen Mietlizenzen?

Schauen wir uns deshalb der Einfachheit halber ein Beispiel aus dem privaten Bereich an. Die Sicherheit ihres Daseins erhalten Menschen oft durch den Kauf eines eigenen Hauses. Es repräsentiert Schutz, Geborgenheit und natürlich Stabilität. Doch wenn man Flexibilität benötigt oder eine Übergangslösung sucht, ist das Mieten einer Wohngrundlage das geeignetere Modell. Auch für ergänzende Leistungen wie Hausmeister- oder Sicherheitsdienste werden Serviceverträge abgeschlossen.

Wie immer hat also jede Variante ihre Vor- und Nachteile. Was bedeutet das für Ihre Software-Lizenzen?

Das Miet- bzw. Servicekonzept, bekannt unter Begriffen wie Software Abonnement oder Subscription-Lizenz, hat längst auch Einzug gehalten in die digitale Welt von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Im Gegensatz zu unserem Haus-Beispiel geht es dabei jedoch nicht nur um Flexibilität.

Für den Nutzer geht es auch um die Aktualität der Software. Im Rahmen der Abo-Laufzeit hat er in der Regel Anrecht auf jedes Update. Budget für den Kauf von Updatelizenzen muss also nicht eingeplant werden. Dadurch gehören auch Kompatibilitätsprobleme mit neuer Hardware der Vergangenheit an. Oft enthält das Mietmodell auch Anwendersupport, sodass Probleme schnell behoben sind.

Für den Einkäufer bedeuten jährlich anfallende Kosten maximale Planbarkeit. Geringes Anfangsinvestment, geringere Kapitalbindungskosten und sofortige steuerliche Abzugsfähigkeit sind weitere Punkte, die für die Miete von Software sprechen.

Meine Erfahrung ist: Mietkonzepte sind längst nicht nur eine Übergangslösung, sondern treten mehr und mehr in Konkurrenz zu klassischen Kauflizenzen.

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Artikel vom:
23.09.2014

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Lizenzen, Software, Software kaufen, Software mieten

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